Ein schrecklich großes Abenteuer
Die Familie Goodwin aus Blackpool hatte bis 1914 6 Kinder.
3 Söhne und drei Töchter.
Zwei der Söhne hatten das Pech, Mitte der 1890er Jahre geboren zu sein und damit im Rekrutierungsalter, als Lord Kitchener 1914 an den patriotischen Geist der männlichen Jugend Großbritanniens appellierte. Joseph, geboren 1897, und Josiah Goodwin, geboren 1895, meldeten sich zusammen mit Hunderten ihrer Schulfreunde und Nachbarn beim Kings Own Royal Lancaster Regiment.
Josiah war 20 Jahre alt. Nach seinem Schulabschluss war er wie sein Vater zur Eisenbahn gegangen. Er lebte mit seinen Eltern und seinen Geschwistern in einem gemieteten Haus mitten in Blackpool. Als er dem Ruf zum Dienst folgte, war er nie weit von Blackpool entfernt gewesen, hatte nie eine Freundin gehabt - seine Freiheiten waren wie die der meisten seiner Arbeiterklasse Generation auf die lokale Umgebung beschränkt. Vielleicht waren die Aussichten, die Welt jenseits von Lancashire zu sehen, aufgrund der vielen Versprechungen der Machthaber zu groß, um ihnen zu widerstehen, und Joseph und Josiah glaubten wirklich an das allgemeine Mantra, dass "bis Weihnachten alles vorbei sein würde", also meldeten sie sich und gaben ihre Freiheiten auf.
Und so zogen sie los. Es ist schwer zu sagen, wie lange der Enthusiasmus der Brüder anhielt und wann ihnen klar wurde, dass a) der Krieg nicht bis Weihnachten vorbei sein würde und b) die Sache nicht so glorreich war, wie die Propaganda suggeriert hatte.
Im Januar 1915 verließen sie England. Im April 1915 kämpften sie in Ypern zum ersten Mal gegen den Feind. Vielleicht war dies der Zeitpunkt, an dem die erste Ernüchterung eintrat, da sie nicht weit von ihren britischen Inseln entfernt so viel Schrecken und Elend erlebten. Im Oktober 1915 wurden sie nach Ägypten verlegt, und im Januar 1916 wurden sie nach Thessaloniki versetzt, wo sie an verschiedenen Einsätzen an der mazedonischen Front beteiligt waren, um Serbien beizustehen.
Ich frage mich, welche Geschichten sie zu erzählen hatten, als sie während ihrer Zeit in Griechenland und Mazedonien auf Heimaturlaub waren. In jenen Tagen reiste keine Arbeiterfamilie weiter als bis zum nächsten Badeort, und Joseph und Josiah waren tatsächlich in einem solchen aufgewachsen. Manchester war wahrscheinlich die größte Stadt, die sie je gesehen hatten, und die weiteste Entfernung, die sie je zurückgelegt hatten, und nun waren ihre ältesten Söhne und Brüder hier und erzählten Geschichten aus Ägypten. Sie hatten keine Vorstellung davon, was ein Österreicher oder ein Deutscher war, aber ihre Jungs waren im Land der Pharaonen gewesen.
Sie blieben in Saloniki fast drei Jahre lang. Wir gehen davon aus, dass Josiah Goodwin im Mai 1917 verletzt wurde und am 23. Juni 1917 im Lazarett in Sarigol starb, wo er auf dem dortigen Soldatenfriedhof beigesetzt wurde.
Er hatte Blackpool im Alter von 20 Jahren verlassen, um nach Frankreich, Belgien, Ägypten und schließlich Griechenland zu reisen, aber nicht wie ein junger Mensch in seinen 20ern, wie wir ihn heute kennen, der seine Bewegungsfreiheit zwischen Schule und Universität nutzt und moderne Transportmittel einsetzt, um die Welt zu sehen, sondern als Soldat, der unter dem Befehl steht, unvorstellbare Schrecken zu erleben, die die meisten 20-Jährigen heutzutage nur aus Computerspielen kennen.
Der Leichnam von Josiah liegt seit über 100 Jahren in der unglaublich schönen Region von Thessaloniki. Sein Bruder Joseph, der die Schrecken mit ihm teilte und als greiser 22-Jähriger nach Blackpool zurückkehrte, ist der einzige Verwandte, der seine Ruhestätte gesehen hat, nachdem er in den 1960er Jahren dorthin zurückgekehrt war, um endlich den Ort zu sehen, an dem Josiah schläft.
Wilfried Owen, einer der berühmtesten britischen Dichter des Ersten Weltkriegs, schrieb in seinem Gedicht "Disabled" über den Kampf, den ein junger Soldat und ehemaliger Sportler zu bestehen hatte, als er ohne Beine und mit einem Arm ins zivile Leben zurückkehrte. Ein Soldat, der für die Freiheit seines Landes kämpfte und dies mit seiner persönlichen körperlichen und geistigen Freiheit bezahlte. Die Soldaten und ihre Familien trugen die Wunden des Traumas dieses großen Krieges, von dem sie alle geglaubt hatten, er würde ihre absolute Freiheit sichern. Wilfried Owen selber verstarb tragischerweise knapp eine Woche vor dem Waffenstillstand am 4.November 1918 an einem Schuss eines Feindlichen Scharfschützen
Ich bin mir sicher, dass Josiah überrascht und erfreut wäre, wenn er die Freiheiten sehen könnte, die wir heute in Europa genießen. Die Freiheit zu leben, zu lieben, zu reisen und zu denken, wie wir wollen. Die Freiheit und die Möglichkeit, eine Deutsche zu heiraten, ohne darüber nachzudenken. Ich hoffe, er würde lächeln, wenn er erfährt, dass sein Ur-Ur-Neffe eine Frau geheiratet hat, deren Familie aus dem Land stammt, das an das Land grenzt, in dem er die letzten 105 Jahre gelegen hat.
Elaine Rauhöft

Die Jusos im Kreis Böblingen begrüßen die Vorschläge der Bundesregierung, das Hartz-IV System durch ein Bürgergeld zu ersetzen und kritisieren dabei den Böblinger CDU-Abgeordneten Marc Biadacz für seine Äußerungen in der Debatte scharf.
„In den aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass der Mindestlohn auf 12 Euro erhöht wird und gleichzeitig auch die Regelsätze beim neuen Bürgergeld um 53 Euro steigen“, betont Martin Wenger, stellvertretender Juso-Landesvorsitzender aus Sindelfingen. „Es ist allerdings sehr befremdlich, wenn Unionspolitiker wie Marc Biadacz erst gegen eine Erhöhung des 12€ Mindestlohns stimmen und in der jetzigen Situation Menschen, die den Mindestlohn bekommen, gegen Bezieherinnen und Bezieher des Bürgergelds ausspielen wollen“, so Wenger weiter.
Der Böblinger Juso-Kreisvorsitzende Felix Fuchs ergänzt: „Wenn Marc Biadacz der Ampel bei der Abschaffung des Vermittlungsvorrangs Ideologie vorwirft, wirkt es eher so, als wenn er sich verzweifelt an seinen eigenen ideologischen Strohhalm des Förderns und Forderns klammert. Was in den Nullerjahren vielleicht eine gute Lösung für den Arbeitsmarkt war, ist es heute nicht mehr. Um Arbeitssuchende langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, brauchen wir mehr Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.“
Dabei ist für die Jusos gerade die Erhöhung des Schonvermögens ein wichtiger und längst überfälliger Schritt. „Hiermit schaffen wir eine zusätzliche, auch psychische Belastung für all diejenigen ab, die die letzten Jahre sparsam mit ihrem Geld umgegangen und nun auf das Bürgergeld angewiesen sind“, so Maria Garcia Bescos, stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende. Nach dem vorgelegten Gesetzesentwurf der Ampel-Koalition soll eben dieses Schonvermögen auf 60.000€ erhöht werden.
„Sich jetzt auf die Straße zu stellen und das Bürgergeld mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen zu vergleichen, ist völlig fehl am Platz“ kritisiert Jannis Ahlert, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos, den Böblinger CDU-Abgeordneten, der mehrmals das Bürgergeld mit einem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Hintertür verglichen hatte. „Mit dem bestehenden Hartz-IV-System erfüllt der Staat seine Aufgabe als
Sozialstaat nicht hinreichend und es ist wichtig, dass hier nicht nur Regelsätze angepasst werden, sondern weitergehend mit dem Bürgergeld Reformen stattfinden“, so Ahlert abschließend.
Politische Infos im Briefkasten und Infostand auf dem Marktplatz – Sie werden sich sicher gefragt haben:
Ist schon wieder Wahl? Nein, wir sind in der Mitte der Wahlperiode des aktuellen Gemeinderats. Wir wollen Ihnen zusätzlich zu unseren regelmäßigen Infos in den Stadtnachrichten und online auf Homepage und Social Media deshalb etwas ausführlicher von unserer Arbeit für Renningen und Malmsheim berichten.
Deshalb haben wir uns dazu entschieden eine Halbzeitbilanz zu erstellen. Darin finden Sie:
Was wir in dieser Wahlperiode in Gemeinderat, Kreistag und Regionalversammlung für Sie erreicht haben. Und was es noch zu tun gibt.
Mehr dazu lesen Sie hier.
Dieses Jahr hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christa Weiß die Kommunalpolitische Erklärung der SPD-Fraktion für den Haushalt 2023 abgegeben
Sehr geehrter Herr OB Cohn
Sehr geehrte EBM Schmid
Sehr geehrter BauBM Brenner
Haushalt/Personal
Die Zeit vergeht im Sauseschritt - und wir? Wir sausen mit.
Vor uns liegt wieder ein Haushalt, der auf den ersten Blick den Krisen der Welt trotzt.
Die Verwaltung erwartet stabile, ja sogar steigende Steuereinnahmen. Da bisher unsere Kämmerin
Frau Gräter mit ihren Annahmen immer richtig lag, wollen wir diese optimistische Annahme gerne
teilen. Wohl wissend, dass Wirtschaftsfachleute eine Rezession kommen sehen.
Auf der Ausgabenseite der laufenden Kosten drohen schon jetzt schwarze Wolken aus Richtung
Böblingen. Die Kreisumlage wird unserem HH weitere 2 Millionen € mehr rauben. Die Schere
zwischen Einnahmen und Ausgaben geht immer weiter auseinander. Der Stellenplan sieht fast 12
neue Stellen im Kernhaushalt vor. Das bedeutet 650Tausend € mehr Ausgaben. Bei den
Stadtwerken ist es eine Erhöhung um 300Tausend €. Schon sind wir bei zusätzlichen fast 1 Million
€. Dazu kommen 20 notwendige neue Stellen im KITA Bereich. Nicht gerechnet die
Ausbildungsstellen, FSJ, Pia, Integrationsmanagement und Sprachkita. All diese Ausgaben zeigen
die Wertigkeit der Bildungsarbeit in den KITAS. Wir bewegen uns auf hohem Niveau. Wir sind eine
familienfreundliche Stadt. Es vergeht kein Haushaltsjahr ohne einen neuen KITA-Bau. Bauplätze
werden rar. Das Planen und Bauen wird immer teurer. Das Personal immer knapper. Was nützt der
schönste Kindergarten, wenn die Erzieherinnen fehlen?
Wir spüren die Grenzen des Wachstums und sind gleichzeitig noch am Wachsen. Der
Arbeitsaufwand im Rathaus steigt. Die Mitarbeiter werden mit immer neuen Regelungen und
Vorschriften am kreativen Arbeiten gebremst. Deutschland bremst sich aus durch eine
Regulierungswut. Die Kommunen müssen dies alles stemmen und umsetzen. Wo sind
Einsparmöglichkeiten durch die Digitalisierung? Wo sind Synergie-Effekte durch Verbesserung der
Arbeitsabläufe? Welche Stellen im Rathaus eignen sich für das Home-Office?
Wir bekommen ständig neue Aufgaben. Es entstehen Folgekosten, die in der Summe nicht mehr
leistbar sind. Diese Fragen und hoffentlich gemeinsame Antworten darauf, werden die Diskussion
und das Abstimmungsverhalten zum Personalhaushalt bestimmen.
Im Haushaltsplanentwurf stehen Investitionen in Höhe von 40 Millionen €. Die letzten Jahre haben
gezeigt, dass dieses Volumen nicht umsetzbar ist. Wir müssen uns an den personellen
Möglichkeiten des Planungsamtes orientieren. Im Vorbericht zum Haushalt schlägt die Kämmerei
ein Investitionsvolumen von 25 Millionen € vor. Das ist eine realistische Summe, der wir uns
anschließen. Notwendig ist hierzu natürlich eine Priorisierung der Projekte. Mit diesem Vorsatz
gingen wir aus der letzten Haushaltsklausur. Aber es fehlen die Folgeschritte. Wir brauchen eine
Priorisierung.
Unsere fraktionsinterne Priorisierungsliste ergibt folgende Reihung:
• Sanierungsplanung von städtischen Sporthallen
• Sanierung der Stadthalle
• Energetische Ertüchtigung von Schulen und KITAS
• Grundstücksplanung für soziale Zwecke wie bezahlbares Wohnen, betreutes Wohnen,
Wohnraum für Flüchtlinge
• Sanierung der Kläranlage
• Fortschreibung des Radwegenetzausbaus
und last but not least unter dem Oberbegriff Stadt für Morgen
• regionale Mobilitätsplattform, Mobilitätswende, Parkraumbewirtschaftung.
Hier greift ein Rad ins andere, hin zu einer lebens- und liebenswerten Stadt. Bäder
Wir haben davon Drei, wenn wir das Höfinger Bädle mitdenken. Das Hallenbad als Teil des
innerstädtischen Sportzentrums und das Leobad in Eltingen in Nachbarschaft zum neuen Vereins-
gelände des SV Leonberg Eltingen. Das sind die sportlichen Pfunde der Kernstadt. Darauf sind
wir stolz - aber dies alles hat seinen Preis.
Das Leobad war dieses Jahr ein besonderer Anziehungspunkt. An heißen Wochenendtagen sah
man vor lauter Menschen keine Wasserfläche mehr. Schön, dass wir dieses Sportangebot haben.
Wir wollen es nicht teurer machen, aber wir müssen Maßnahmen ergreifen, um die Bäder
energieeffizienter zu machen. Dazu benötigen wir für das Schwimmer- und das Warmbecken eine
aufrollbare Wärmeisolierabdeckung. Die steigenden Energiekosten lassen uns die Frage der
Amortisierung neu betrachten. Das nächste Thema ist der Duschbetrieb. Wie verführerisch! Hier
kann man duschen so lange man Lust hat! Das ist so bei gleichen Eintrittspreisen nicht mehr
leistbar. Wir beantragen den Einbau eines Chip-Systems. Mit dem Eintritt bekomme ich einen Chip
der zu einer bestimmten Duschdauer per Einwurf berechtigt. Für weiteres, längeres, mehrmaliges
Duschen kann ich weitere Chips erwerben. Dies ist erst mal eine Investition, aber angesichts der
Energiekrise eine unausweichliche Restriktion.
An heißen Tagen reicht das Angebot an Parkplätzen einfach nicht aus. Der Parkplatz-Suchverkehr
bedeutet Stress für die Suchenden und die Anwohner. Deshalb beantragen wir wieder eine
Umgestaltung und Kennzeichnung der Parkbuchten, die Umwandlung von Alibi-Grünrabatten in
zusätzlichen Parkraum, und dringendst eine Parkraumbewirtschaftung von Mai bis September,
auch auf dem Ausweichparkplatz an der Berliner Straße.
Zieldefinition: gleiche Eintrittspreise, Energieeffizienz, Steigerung der Besucherzahlen durch
attraktive Saison-, Dauer- und Mehrfacheintrittskarten.
Stadtsauberkeit
Es tut sich was! Die Leo-OH App wird fleißig genutzt. Das Gewerbegebiet Leo West macht einen
gepflegten Eindruck. Wiederkehrende Meldungen auf der App sollten Einfluss auf aktives Handeln
der Verantwortlichen haben. Weggeworfene Kippen schädigen das Grundwasser. Papierkörbe
halten ihr Umfeld sauber. Leider trifft das nicht auf die Containerstandorte zu. Diese
Riesenabfallbehälter verführen rücksichtslose Bürger zur wilden Müllentsorgung. Diese
„Ordnungswidrigkeit“ ist eine Straftat an unserem gemeinsamen öffentlichen Raum. Wir bitten, alle
Möglichkeiten einer Kameraüberwachung auszuloten.
Jedes Jahr schwärmen Schüler rund um ihre Schulen aus, um den Müll aufzulesen. Gut wäre,
wenn jährlich eine große, gemeinsame Putzaktion von Schulen, Vereinen, Stadtverwaltung ganz
Leonberg wieder sauber machen würde. Das wetterbedingte Scheitern in diesem Jahr, der
jahreszeitlich gescheiterte Nachholtermin sollten sich nicht wiederholen.
Zusammenarbeit
Hier kommt die Zahl Drei ins Spiel. Eine Stadt besteht in erster Linie aus ihrer Bürgerschaft, dem
von ihr gewählten Gemeinderat und der Stadtverwaltung. Dem Oberbürgermeister sind zwei
Dezernenten zugeordnet. Die Grundhaltung der Wählerschaft lässt sich grob in drei
Grundhaltungen unterteilen – Links, Mitte, Rechts. Das gibt ein ausgewogenes Bild, wenn die
gewählten Vertreter und Vertreterinnen bei ihren Entscheidungen bedenken, dass sie
ausschließlich dem Wohle Leonbergs und seiner Bürgerschaft verpflichtet sind.
Das heißt für alle, nicht die eigenen oder die Parteiinteressen, nicht die eigene Karriere oder
Profilierung müssen Grundlage des Handelns sein. So wie wir jetzt mit unseren Erklärungen zum
Haushalt, mit den Beratungen darüber in den Ausschüssen und letztendlich mit der
Verabschiedung des Haushaltes im Dezember einzig und allein dem Wohle unserer Stadt und
ihrer Bürgerschaft verpflichtet sind. Wir halten diesen Leitsatz für einen ganz wesentlichen Punkt
und unsere Motivation für die Arbeit im Gemeinderat, in der Verwaltung und in der
Verwaltungsspitze. Wir sehen mit Sorge, dass es große Störungen im Miteinander in der Verwaltungsspitze gibt.
Der ungeheuerliche Vorgang, dass ein interner, über ein Jahr zurückliegender Vorgang, unter grober
Verletzung des Datenschutzes, an die Bildzeitung durchgestochen wurde, belastet die
Zusammenarbeit außerordentlich. Es ist schwer, unter diesen Bedingungen professionell
zusammen zu arbeiten. Aber es muss sein! Professionelle Zusammenarbeit in der Führung ist die
Grundlage für eine funktionierende Verwaltung. Das motiviert die Mitarbeiter. Wir stehen vor
schweren Zeiten. Wir müssen alle Kräfte bündeln, um auf allen Ebenen konstruktiv zu arbeiten.
Wir sagen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich täglich um unser Gemeinwesen
kümmern, ein herzliches Dankeschön.
Im Hinblick auf unser heutiges Thema gilt ein ganz besonderer Dank einer Frau mit ihrem Team.
Damit meinen wir unsere Kämmerin und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kämmerei.
Dieses Mammut-Werk des Haushaltplanentwurfs, die Zusammenführung vieler Wünsche, das
Auflisten vieler Zahlen, das Aufzeigen der finanziellen Auswirkungen und Grenzen ist ihnen wieder
außerordentlich gelungen. Danke und weiter eine gute Zusammenarbeit in ihrem Amt und mit dem
Gemeinderat.
Für die SPD-Gemeinderatsfraktion: Christa Weiß 8. November 2022
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