Ein neuer Bus für den Bürgerbus! Was für eine gute Nachricht. Und alle sind voll des Lobes.
Das war nicht immer so.
Nach umfangeichen Vorbereitungen durch engagierte Bürger/innen brachte die SPD-Fraktion 20210 einen ersten Antrag für eine Initiative Bürgerbus in den Gemeinderat ein.
Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt! Weitere Anträge 2011 und 2013 wurden erneut abgelehnt und schließlich in das Projektteam 1 der Marketinggruppe verschoben.
2015 beschloss der Gemeinderat aufgrund eines erneuten Antrags der SPD-Fraktion mehrheitlich eine Testphase von 3 Monaten für das 1. Halbjahr 2017.
Am 1. März 2018 ging’s dann endlich los.
Bild: Ingrid Münnig-Gaedke
Außerdem sollten die Initiatoren einen Verein gründen. So wurde Ende 2019 der Bürgerbusverein gegründet.
Schließlich wurde der Probebetrieb verlängert mit der Zielvorgabe: 100 Fahrgäste pro Woche!
Und die Erfolgsgeschichte begann!
Im Jahr 2025 wurden schließlich 13.700 Fahrten gezählt!
Die Verleihung des Bürgerpreises 2023 an den Verein Bürgerbus Waldenbuch e.V. war zu Recht ein starker Ausdruck der Wertschätzung für das große Engagement des Bürgerbusvereins!
In seiner Sitzung am 5. Mai 2026 beschloss der Gemeinderat nun die Ersatzbeschaffung für den in die Jahre gekommenen Bus. Die Waldenbucher SPD freut sich über diesen Beschluss, der die Fortführung dieses von uns angestoßenen Projektes ermöglicht.
Wenn Sie den Bürgerbus unterstützen wollen, dann melden Sie sich als ehrenamtliche/n Fahrer oder Fahrerin. Diese werden dringend gesucht!
Ingrid Münnig-Gaedke


Die SPD wird gebraucht!
Als Partei der Arbeit und der Solidarität!

Erklärung sozialdemokratischer Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Baden-Württemberg
Nach der historischen Wahlniederlage der SPD in Baden-Württemberg stellt sich mehr denn je die Frage, für wen die Sozialdemokratie Politik macht und für wen sie Politik machen muss.
Zweifelsohne hat es die SPD nicht vermocht, der großen Mehrheit der Beschäftigten im Südwesten glaubhaft ein politisches Angebot zu unterbreiten. Viele Beschäftigte sehen sich nicht mehr von der SPD in ihrem Kampf um gute Arbeitsbedingungen, ihren Sorgen um den Arbeitsplatz und in den Problemen um die Bewältigung des Alltags gesehen. Es besteht eine Repräsentationslücke, die für unsere Demokratie gefährlich ist und durch Rechtsextremisten missbraucht wird.
Gebraucht wird die SPD als Partei der Arbeit und der Solidarität.
Sicherlich können und müssen Strukturen innerhalb der SPD verbessert werden. Anstelle von Selbstbeschäftigung in Gremien ist es jetzt erfolgversprechender, den Blick nach außen zu richten. Es gilt, wieder mehr mit Beschäftigten selbst ins Gespräch zu kommen. Sichtbar in den Betrieben zu sein, Zuhören und Verstehen sind die Gebote der Stunde für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg.
Die Zukunft der SPD sehen wir in der Erneuerung als Partei der guten Arbeit. Neben dem Betrieb kommt es auf soziale Sicherheit und öffentliche Infrastruktur an. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf soziale Sicherheit, einen handlungsfähigen Sozialstaat und leistungsfähige Kommunen angewiesen.
Viele Beschäftigte stellen sich konkrete Fragen:
• Wie schaffen wir sichere Arbeitsplätze in einer sich rasant wandelnden Industrie?
• Wie gelingt gute Arbeit jenseits von Personalmangel und dem Ruf nach Arbeit ohne Ende?
• Wie werden Miete und Lebensmittel wieder bezahlbar?
• Wie gerecht geht es zu rund um Gesundheit und Rente?
• Wie lassen sich hohe Einkommen und Vermögen zur Finanzierung des Staates heranziehen?
Nicht im Abbau sozialer Rechte, sondern in der Stärkung der solidarischen Finanzierung sozialer Sicherheit liegt die Aufgabe sozialdemokratischer Politik im Land und im Bund.
Als sozialdemokratische Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wollen wir unseren Teil zur Neuaufstellung der SPD in Baden-Württemberg beitragen. Wir wollen uns inhaltlich und personell einbringen. Wir werden einen langen Atem brauchen, der über die Regionalkonferenzen und den Landesparteitag hinausreicht.
Wir sind bereit! Für gute Arbeit! Für Solidarität! Für Demokratie!
https://www.afa-boeblingen.de/dl/ErklaerungSoziGew.pdf
AfA vor Ort: Klare Kante für gute Arbeit beim DGB-Bundeskongress!
die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist in Berlin derzeit unüberhörbar! Der 23. Ordentliche Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) läuft noch bis 13. Mai 2026, und wir, die AfA in der SPD, sind mittendrin.
Das Parlament der Arbeit
Unter dem kraftvollen Motto „Stärker mit uns“ kommen in diesen Tagen rund 400 Delegierte aus den acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften zusammen, um die Weichen für die kommenden vier Jahre zu stellen. Es ist das Parlament der Arbeit, und die Stimmung ist kämpferisch und solidarisch.
Unser stellvertretender AfA-Bundesvorsitzender Matthias Disterheft ist direkt vor Ort und berichtet von einem beeindruckenden Kongress, der eine klare Botschaft an die Politik und die Arbeitgeber sendet: Wer den Sozialstaat angreifen will, bekommt es mit der geballten Kraft der Gewerkschaften zu tun!
Gratulation an Yasmin Fahimi!
Als Vorsitzende des DGB ist Yasmin Fahimi bestätigt worden. Unsere frühere SPD-Generalsekretärin wurde mit 96 Prozent der Stimmen für weitere vier Jahre wiedergewählt. Cansel Kiziltepe gratuliert Yasmin sehr herzlich im Namen der AfA.
Gemeinsame Forderungen für die Zukunft der Arbeit
DGB und AfA sind sich einig: Die Herausforderungen der Transformation unserer Arbeitswelt sind riesig. Ihnen kann nur begegnet werden, wenn die Interessen der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen. Deshalb erheben wir gemeinsam mit dem DGB klare Forderungen:
Stärkung der Tarifbindung
Tarifverträge sind der beste Schutz für gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen. Wir fordern gesetzliche Maßnahmen, die es Arbeitgebern erschweren, sich aus der Tarifverantwortung zu stehlen. Tarifflucht darf sich nicht lohnen!
Sichere und auskömmliche Renten
Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter in Würde leben können. Wir stehen gemeinsam für ein stabiles Rentenniveau und wehren uns gegen Pläne zur „Rente mit 70“ oder Kürzungen bei der gesetzlichen Rente.
Investitionen in Gute Arbeit und Qualifizierung
Der Wandel der Arbeitswelt braucht massive Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten. Wir fordern ein Recht auf Weiterbildung und staatliche Unterstützung für Unternehmen, die in die Zukunft ihrer Belegschaften investieren, statt Arbeitsplätze abzubauen.
Eine starke soziale Marktwirtschaft
Wir brauchen einen handlungsfähigen Sozialstaat, der Sicherheit im Wandel bietet. Kürzungen bei Sozialleistungen sind mit uns nicht zu machen. Stattdessen fordern wir eine gerechte Steuerpolitik, die starke Schultern mehr belastet.
AfA und DGB: Schulter an Schulter für soziale Gerechtigkeit
Die AfA wird weiterhin die starke Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD sein – Schulter an Schulter mit dem DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften. Denn unser gemeinsames Ziel ist klar: „Stärker mit uns“!
Cansel Kiziltepe und Matthias Disterheft trafen unter anderem Andrea Nahles, die Vorsitzende des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit. Dieser Austausch unterstreicht die Wichtigkeit einer engen Verzahnung von politischer Arbeit und gewerkschaftlichem Engagement.
Wir kämpfen an verschiedenen Fronten, aber für dieselben Ziele. Nur gemeinsam mit starken Gewerkschaften sichern wir die Zukunft unserer Arbeitswelt und verteidigen unseren Sozialstaat gegen jeden Angriff.
Solidarische Grüße
vom AfA Bundesvorstand

Weil sich jetzt was ändern muss - deshalb unterstützen wir gemeinsam @isacademartori und @mesarosch bei ihrer Kandidatur als Vorsitzende der @spdbawue !
Die beiden stehen für einen #Neustart und bringen unsere Partei zusammen -
deshalb wollen auch wir als Duo unseren Support zeigen: für mehr Gemeinsamkeiten statt Unterschiede! ✊
Ab dieser Woche werden die Unterlagen zur Mitgliederbefragung per Post versendet - gebt bis zum 15. Juni eure Stimme für eine SPD ab, auf die wir wieder stolz sein können

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