Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Mit Einfluss gestalten

Lokalpolitische Kolumne im Gäuboten vom 17.02.2018

Meine Meinung

Von Bodo Philipsen, SPD-Ratsfraktionschef in Herrenberg

Hoffentlich sind nun auch für die SPD die närrischen Tage vorbei. Für uns Sozialdemokraten an der Basis ist so manches unfasslich, was sich da in Berlin ereignet.

Glaubwürdig ist man, wenn man das tut, was man auch sagt. Überzeugend ist man, wenn man Ziele hat und sich nicht vor den mühsamen Pfaden dorthin fürchtet. Und man begeistert, wenn man mit Mut und Optimismus die Chancen ergreift, die sich einem bieten, um seine Ziele zu erreichen.

Pferdemarkt 2018

Pferdemarkt18.7

Auf dem Pferdemarkt 2018 hat der SPD Ortsverein - den internen Querelen zum Trotz - Flagge gezeigt und das Leonberger Verkehrsproblem aufs Korn genommen. Ein wolkenumrahmter Leiterwagen zeigte "die himmlischen Lösungen"... MIt Plakaten "Statt Stau fliegen", "der tägliche Wahnsinn" und Tretroller bzw. E-Bike fahrenden SPD Gemeinderäten waren wir präsent. Musikalisch, wie immer fetzig umrahmt von den "Gässlesfetzern", die viel Beifall bekamen. 

 

Martin Schulz

 

Sag niemals nie!

Ehrung Sozialpreis für Jugendliche

Ehrung von Jana Stotz

Jana Stotz hat den Sozialpreis für Jugendliche des SPD-Ortsvereins Schönbuchlichtung gewonnen. Sie war eine der ersten, die das damals neu installierte Ganztagesangebot der Gemeinschaftsschule Weil im Schönbuch annahm. Sie half immer aktiv mit, das Schülercafé und die außerschulischen Angebote mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Jana Stotz hat aber noch mehr bewerkstelligt.  Sie bekommt dafür den Sozialpreis für Jugendliche durch die 1. Vorsitzende des Ortsvereins Ingeborg Soller-Britsch und durch Bürgermeister Lahl

am Mittwoch, 28. Februar 2018 um 17.30 Uhr

im Kleinen  Sitzungssaal des Rathauses Weil im Schönbuch überreicht. Die Mitglieder des Ortsvereins, Schülerinnen und Schüler, Bürger und Bürgerinnen sind zur Ehrung und zur Aushändigung des Preisgeldes sehr herzlich eingeladen.

Mitgliederversammlung der SPD Waldenbuch

Mitgliederversammlung der SPD Waldenbuch

Basisdemokratie und „Groko“

Am Mittwoch, 7.Februar, traf sich die  Waldenbucher SPD zu ihrer jüngsten Mitgliederversammlung im Sonnenhof, die ganz im Zeichen der an diesem Tag abgeschlossenen Berliner Koalitionsverhandlungen stand.

Nach einer thematischen Skizzierung der Koalitionsvereinbarung  durch den Ortsvereinsvorsitzenden und Kreisrat Manfred Ruckh folgte eine angeregte Diskussion, die das aktuell gemischte Stimmungsbild vor Ort widerspiegelte.

Auch in der Waldenbucher SPD gehen die Meinungen zur großen Koalition auseinander. Engagiert wurden Für und Wider behandelt und wobei es sich zeigte, dass es nicht nur um die Regierungsbeteiligung geht, sondern nach den Erfahrungen der letzten vier Jahre auch um die Frage der sozialdemokratischen Identität. In den bisherigen Bündnissen mit der Union  habe die SPD gemäß ihres Selbstverständnisses immer staatsbürgerliche Verantwortung übernommen und viel für die Bürgerinnen und Bürger des Landes erreicht, was sich allerdings in den beiden letzten Auflagen der großen Koalition nicht in der Wählergunst ausgedrückt habe. Zu groß ist bei den Skeptikern nun  die Sorge, dass die SPD erneut verlieren wird.

Andererseits, so der Tenor der Befürworter, habe sich die SPD in ihrer langen und von großen politischen Erfolgen begleiteten Geschichte nie verweigert, immer hätten die Interessen der Menschen und des Landes auch in schwierigsten Lagen für sie im Vordergrund gestanden.

Sie schlossen sich der Bewertung von Martin Schulz an: „Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass - sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg.“

Manfred Ruckh dankte am Schluss für die rege Beteiligung an der Aussprache. Sein Fazit: „Die auch in Waldenbuch wetteifernden Standpunkte lassen den Ausgang des Mitgliederentscheids mit Spannung erwarten. Unsere lebhafte Debatte ist aber ein Beispiel für basisdemokratische Willensbildung und hat gezeigt, dass sich die Waldenbucher SPD auch im Jahr 2018 ganz im Sinne von Willy Brandt auf der Höhe der Zeit bewegt.“

Counter

Besucher:3181773
Heute:101
Online:6