Einen Notausgang suchen musste keiner der mehr als 100 Besucher bei der Veranstaltung des SPD Arbeitskreises Höfingen mit dem Gechinger Kabarettisten Thomas Schreckenberger. Schreckenberger, der als „Nei‘gschmeckta“ mit zwei einfachen Regeln die schwäbische Seele beschreiben kann – „alles, was sich bewegt, wird gegrüßt und alles, was sich nicht bewegt, geputzt“ ist ein wohltuender Kontrapunkt zu der seichten Unterhaltung, die heute als „Comedy“ gefeiert wird. Sein neues Programm „Notausgang gesucht“ ist ein kabarettistischer Streifzug durch die aktuelle politische Landschaft, der nicht nur den SPD-Mitgliedern im Publikum gefiel. Seine Persiflage eines Puppentheaters mit politischen Darstellern wie Angela Merkel als Über-Großmutter, Peer Steinbrück als Kasperle, Guido Kretschmann als Krokodil und Birgit Homburger als menschliches Gegenstück zur Zahnwurzelbehandlung zeigte, wie feinsinniger Humor mit bitterbösen Kommentaren zu einem erfrischenden Gesamtwerk verwoben werden kann.
Die SPD-Fraktion, die als einzige Fraktion 2011/2012 geschlossen für die Sanierung des Sportzentrums gestimmt hat, freut sich, dass ab Sonntag, den 2. Februar 2014 wieder Sport und Schwimmen in der Stadtmitte möglich ist. Nach dem äußerst knappen Ausgang der beiden Abstimmungen im Gemeinderat - eine Stimme Mehrheit für den Abriss des Sportzentrums -, hat sich die SPD Fraktion im Aktionsbündnis für den Erhalt des Sportzentrums und Hallenbads engagiert. Die Unterschriftensammlung und der erfolgreiche Bürgerentscheid hat uns recht gegeben. Die Bürger wollen keinen Neubau auf der grünen Wiese sondern ein Sportzentrum im Herzen der Stadt.
Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 24.01.2014 von Konstantin Poensgen
Es heißt: Die Jugend von heute sei die Zukunft von morgen – uns heranwachsende Menschen ehrt das natürlich. Damit diese Zukunft auch Perspektive hat, müssen Jugendliche dieses Potenzial – mit dem Vertrauen anderer Generationen – entfalten.
Es zeigt sich: Die Jugend bewegt was. Auf der einen Seite werden junge Menschen bewegt, sie lassen sich begeistern und mitreißen. Auf der anderen Seite bewegen sie selbst etwas, indem sie verändern und gestalten. Durch was oder in welchen Bereichen dies geschieht, kann man an einem Beispiel erläutern: der Lebensraum, in dem sie wohnen. Wer in Herrenberg lebt, muss mit den vor Ort gegebenen
Strukturen klarkommen. Möglichkeiten, dies zu beeinflussen, gibt es wenig. Das soll sich aber ändern. Fast zwei Jahre lang hat der Stadtjugendring mit Jugendlichen, Politikern und Stadtverwaltung ein Konzept entwickelt, wie Jugendliche sich beteiligen und einbringen können – und dies möglichst einfach und vielschichtig.
Der Prozess um das Modell bestätigt die These, die Jugend bewege etwas. Ob ein Bus noch zu später Stunde fährt, wie viel man für Bus und Bahn zahlen muss oder wo man sich tagsüber sowie abends aufhalten kann, ohne gestört zu werden sowie niemand anderen zu stören, sind nur Ausschnitte aus Themen, bei denen die Jugendlichen mitsprechen wollen und nun auch die Möglichkeit dazu bekommen.
Es ist wichtig der „Zukunft von morgen“ auch die Möglichkeit zu geben, ihr „Morgen“ mitzugestalten. Diese Jugendbeteiligung ist weder Selbstläufer noch Zeitvertreib, aber wenn es um echte Themen geht, ist es eine große Chance für Stadt und Jugendliche.
Ich persönlich habe während des Prozesses vieles gelernt, eines wurde mir aber deutlich: Veränderungen sind möglich, man muss sich nur einsetzen und für seine Ideen eintreten. Auch wenn man nur an kleinen Schrauben drehen kann, kann man doch helfen, Schritt für Schritt weiterzukommen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, auf der Liste der Sozialdemokraten für den Gemeinderat zu kandidieren. Ich möchte mich einbringen und eine jugendliche Sichtweise vertreten, die den jungen Menschen eine Stimme verleiht und gleichzeitig für eine generationengerechte Kommunalpolitik sorgt. Ebenso möchte ich alle Jugendlichen ab 16 Jahren dazu aufrufen, am 25. Mai von ihrer Stimme Gebrauch zu machen – geht wählen und lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!
Nachdem sowohl die Drucksache Neubau einer Obdachlosenunterkunft als auch das Sanierungskonzept für die Sauna von der Tagesordnung genommen wurden, waren im öffentlichen Teil nur noch über 3 Drucksachen zu entscheiden. Wichtigster Punkt war die Information über das weitere Vorgehen beim Großprojekt "Neubau Rathaus". Die Verwaltung hat inzwischen das Planungsbüro Drees & Sommer, Stuttgart beauftragt mit den zur Durchführung des Integrierten Wettbewerbsverfahrens erforderlichen Projektsteuerungsleistungen. Außerdem wurde die schrittweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED Technik beschlossen.
| Besucher: | 3181773 |
| Heute: | 297 |
| Online: | 9 |