Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

"Magnet für die Altstadt" von Bodo Philipsen

Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 15.11.2012

Der Fruchtkasten im Jahre 2020: Die wechselnden Ausstellungen im städtischen Museum „Leben in einer mittelalterlichen Stadt: Zwischen Mittealter und Moderne“ locken zahlreiche Menschen aus der ganzen Region Stuttgart an. Nach dem Kulturerlebnis trinken sie noch einen Milchkaffee im offenen Kaffee im Erdgeschoss, blättern ein wenig im reich bebilderten Museumsführer, den sie im Museumshop erworben haben. Sie wollen wiederkommen zur nächsten Wechselausstellung, weil das moderne Museumskonzept nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder begeistert hat. Geschichte erleben mit allen Sinnen, zum Mitmachen und Ausprobieren, zum Stellung nehmen. Zum ersten Mal haben sie entdeckt wie schön die Herrenberger Altstadt ist. Sie bummeln noch durch die Stadt und kehren zum Abschluss ein.

Kommunalpolitische Erklärung der SPD-Fraktion am 13.11.12

Am Dienstag, den 13. November wurden in der Gemeinderatssitzung die Haushaltsreden, die sog. kommunalpolitischen Erklärungen der Fraktionen, abgegeben. Für die SPD-Fraktion hat dies wiederum Ottmar Pfitzenmaier vorgenommen. Den gesamten Text können Sie hier nachlesen.

"Landespartei zerstört Arbeit vor Ort"

Gäuboteartikel vom 16.11.2012 Herrenberg: Bodo Philipsen greift baden-württembergischen SPD-Chef Nils Schmid in einem Brief scharf an Bodo Philipsen redet Klartext. In einem Brandbrief an Nils Schmid, SPD-Landesvorsitzender und Superminister für Wirtschaft und Finanzen in Baden-Württemberg, verlangt der SPD-Fraktionschef im Herrenberger Gemeinderat drastische Korrekturen am Kurs der Partei.

Brief an den Vorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Herrn Nils Schmid

Lieber Nils, mit großer Sorge schreibe ich dir als Fraktionsvorsitzender der Herrenberger SPD im Gemeinderat und langjähriges SPD-Mitglied. Aus meiner Beobachtung gelingt es den Sozialdemokraten viel zu wenig, aus ihrer Regierungsbeteiligung politischen Nutzen zu ziehen. Es wird keine klare Linie, keine Politik in der Kontinuität in der Verfolgung politischer Ziele sichtbar, obwohl wir politische Schlüsselressorts besetzen konnten. War schon der Ausgang der letzten Landtagswahl desaströs (was leider nie ausreichend bearbeitet wurde, sondern eher in der Freude über den Regierungswechsel unterging), so ist die politische Situation heute für die Sozialdemokraten im Land noch schlechter. In dieser Form werden wir als Landesverband zu einer echten Belastung bei den Bundestagswahlen. Wir machen die am Boden liegende CDU künstlich stark und die Grünen sonnen sich in immer neuer Strahlkraft. Den ganze Text anzeigen

„Wie hält man das aus?“ Veranstaltung am Volkstrauertag

Der SPD-Ortsverein Waldenbuch lädt Sie ein zu der Veranstaltung am Volkstrauertag
„Wie hält man das aus?“
Es gab Opfer und Täter in den Jahren 1933 bis 1945 und zu allen Zeiten, auch heute noch.
Was machen solche Erfahrungen mit einem Menschen?
Wie reagiert eine verletzte Psyche?

Sonntag, 18.November 2012, 18 Uhr im Haus der Begegnung,
Waldenbuch, Bahnhofstraße 8

Begrüßung: Manfred Ruckh,Ortsvereinsvorsitzender
Grußwort: MdB Rainer Arnold, Nürtingen
1.Beitrag: Aus der Lebensbeschreibung der Elfriede Friedemann
Siegfried Schulz, Pfarrer und Studiendirektor i.R.
2. Beitrag: Ute Scheub „Das falsche Leben“ in Auszügen gelesen von
Anneliese Schulz, Pfarrerin i. R.
3. Beitrag: Lara Fritsche „Sein Krieg geht weiter“ in Auszügen gelesen von Ulrich Doster, SPD-Fraktionsvorsitzender
Schlusswort: Harald Jordan, stellvertretender OV-Vorsitzender
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Uli Doster

In einem Berliner Archiv liegt die Lebensbeschreibung der Elfriede Friedemann, jener Frau, die unter dem Namen Ella Braun von Pfarrer Georg Pfäfflin 1944 mehrer Wochen lang im Waldenbucher
Pfarrhaus versteckt wurde. Was schildert sie? Was hat sie erlebt? Wie hat sie ihre Bedrohung, ihre Flucht und Ihre Rettung erfahren? Und wie sind die Bedroher, die Täter, nach 1945 mit Ihrer Schuld
umgegangenen?
In den letzten Jahren haben wir in der Bundesrepublik deutlicher wahrgenommen, dass nicht nur die Opfer durch ihre Erlebnisse traumatisiert waren, sondern dass auch die Täter sich selbst schwer verletzt hatten und nicht ohne weiteres in ihren Alltag zurückkehren konnten. Wir werden den
Bogen bis in die Gegenwart hinein schlagen.
Es gibt heute noch viele Gründe für einen Volkstrauertag.

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