Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Kommunalpolitische Erklärung der SPD-Fraktion am 15.11.11

AM 15.11.2011 wurde von Ottmar Pfitzenmaier die Kommunalpolitische Erklärung der SPD-Gemeinderats-Fraktion zum Haushaltsentwurf 2012 abgegeben. Hier finden Sie den vollständigen Text.

Solarspaziergang am 10. März 2012

Thomas Hartmann und interessierte Zuhörer

Passend der Tag und passend das Wetter, als 40 Schönaicherinnen und Schönaicher am 10. März auf Einladung der SPD Schönaich zum „Solardorf“ Rottenburg-Oberndorf fuhren. Die Kosten für Bus und Führung wurden vom SPD Ortsverein getragen.

Der Informationsausflug zum Thema Energiewende fast 1 Jahr nach der Katastrophe von Fukushima sollte werben für das Umsteigen auf erneuerbare Energieformen.

Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite – und das bereits vor Beginn des kalendarischen Frühlings. Auch Thomas Hartmann, Chef der Fa. Hartmann Energietechnik, zeigte uns was heute bereits möglich und sinnvoll ist. Beim „Solarspaziergang“ kreuz und quer durchs Dorf konnten wir die unterschiedlichen Techniken der Sonnennutzung besichtigen. Ob integrierte oder aufgeständerte Warmwasserkollektoren oder Photovoltaikmodule (PV) verschiedenster Bauart, alles war vertreten. Selbst Teilnehmer, die sich seit Jahren mit der Thematik befassen, konnten vom Profi noch dazulernen. Beispielsweise die Frage der Ausrichtung der Einstrahlungsflächen. Hierbei lernte der aufmerksame Zuhörer, dass nicht auf jeden Fall die Südausrichtung alleine zählt. Je nach Betrachtungsweise hat auch eine Ost- oder Westausrichtung durchaus Vorteile.
Warum ?
Die Energiewende basiert zum Teil auf Dezentralisierung der Erzeugerstruktur, d.h. viele Kleine ersetzen einen Großen. Wenn alle PV-Anlagen nach Süden ausgerichtet wären hätten wir um die Mittagszeit die höchste Ausbeute aus Photovoltaik, sozusagen einen „Stromberg“. Das ist betriebswirtschaftlich – auf die einzelne Anlage bezogen – natürlich optimal. Für die Gesamtbewertung könnte es aber auch sinnvoll sein vormittags (Ostausrichtung) oder nachmittags (Westausrichtung) Strom aus PV-Anlagen ins Netz einzuspeisen. Diese Variante verbreitert die Basis und stabilisiert die Einspeisung über den Tag gesehen. Die Amortisation solcher Bauweise braucht selbstverständlich länger.
Überlegungen dieser Art sind nur Denkanstöße und keinesfalls vollständig. Sie zeigen aber, dass wir uns mehr als bisher der Thematik widmen und zu Konzepten und Lösungen kommen müssen. Dazu kann jeder Einzelne beitragen. In diesem Sinne sehen wir den „Solarausflug“ als gelungen.
Wir danken Herrn Thomas Hartmann für seine ausführlichen Informationen und unserer Gemeinderätin Kirsten Rebmann für die Organisation.

„Ein Jahr Grün-Rot“ - Grüne und SPD im Kreis Böblingen laden ein zur gemeinsamen Veranstaltung am 17. April

Seit knapp einem Jahr ist die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg nun im Amt. Anlässlich dieses Jubiläums laden die Böblinger Kreisverbände von Grünen und SPD sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Bernd Murschel und Florian Wahl alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein. Diese Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 17. April um 19 Uhr in der Murkenbach-Aula Böblingen (Murkenbachweg 4, 71032 Böblingen).

Als Ehrengäste und VertreterInnen der Landesregierung werden die Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) und der Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten Peter Friedrich (SPD) anwesend sein, um die bisherige Regierungszeit zu bilanzieren und einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben zu wagen. Zudem werden die Gäste die Möglichkeit haben, Fragen zur Landespolitik zu stellen und mit den MinisterInnen und Abgeordneten zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und selbstverständlich kostenlos, aus Planungsgründen ist jedoch eine formlose Anmeldung an bernd.murschel.MA1@gruene.landtag-bw.de / info@florian-wahl.de erbeten.

Die Einladung können Sie hier downloaden und ausdrucken

Herrenberger Problem - von Stefan Halanke

Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 03.04.2012 Mit Einführung der Umweltzonen wurden große Erwartungen geweckt. Bekam ein Auto einen grünen oder gelben Aufkleber, durfte es in die Innenstadt; mit einem roten meist nicht.

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