Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Neugewählte SPD Gemeinderatsfraktion

GR24

Die Wahl der neuen Gemeinderäte in Renningen hat zu einer dynamischen Neubesetzung der SPD-Fraktion geführt: Thomas Mauch, Mika Mia Sharif und Marcel Dzubba werden die Stadtpolitik maßgeblich mitgestalten. Thomas Mauch, neuer Fraktionssprecher, betont: "Für mich ist in der kommenden Wahlperiode ein gutes Miteinander im Gemeinderat mit dem Ziel einer sachorientierten Entscheidungsfindung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von wesentlicher Bedeutung. Dabei sind soziale Aspekte auf der Basis einer guten Infrastruktur und intakten Umwelt stets neu in Einklang zu bringen." Die jungen Gemeinderäte Mika Mia Sharif (23) und Marcel Dzubba (26) bringen frischen Wind in den Rat. Mika Mia Sharif legt ihren Fokus auf die Bildung: "Wichtig sind mir Bildung, vor allem die Weiterbildungsmöglichkeiten für Jugendliche und die Unabhängigkeit für junge Erwachsene zu fördern." Marcel Dzubba möchte sich besonders für die Belange der Jugendlichen und die Unterstützung der Vereine einsetzen: "Eine weitere Herzensangelegenheit ist die Unterstützung der Sportvereine, die hauptsächlich durch ehrenamtliche Hände getragen werden." Die neuen Gemeinderäte stehen für ein gemeinsames Ziel: Renningen und Malmsheim zu einer handlungsfähigen, lebensqualitätsorientierten und nachhaltigen Stadt zu entwickeln.

Potenziale in Stärke

Petra Menzel

Gäubote vom 27.06.2024

Meine Meinung

Petra Menzel Stadträtin SPD

Ab Juli werden Gemeinderat und Ortschaftsräte in neuer Besetzung tagen. Die Rahmenbedingungen sind unsicher und von Krisen geprägt, mit deren Folgen wir einen Umgang finden müssen. Für die SPD-Fraktion ist die Stärkung von Herrenberg als Mittelzentrum der rote Faden, an dem wir uns in den nächsten fünf Jahren orientieren. Das ist kein Selbstzweck, sondern soll in unserer Stadt weiterhin ein gutes Infrastrukturangebot für alle Bürgerinnen und Bürger sichern. Der Umbau des Krankenhauses zu einem medizinischen Versorgungszentrum mit akzeptablen Angeboten, die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsverbindungen aus dem Umland und innerhalb der Stadt, die Stärkung des Schulstandorts und wettbewerbsfähige Stadtwerke, die von der Energiewende profitieren, die Belebung der Altstadt, Gewerbeflächen für Unternehmen, die aktiv die wirtschaftliche Transformation gestalten und Arbeitsplätze sichern, und nicht zuletzt Wohnraum für die große Zahl von Menschen, die zu unserem Wohlstand beigetragen haben und in Zukunft beitragen wollen, sind längst nicht alles, was an Aufgaben ansteht. Aber die Beispiele zeigen, wie alles zusammenhängt. Gute Schulen und Kitas, Wohnraum für Fachkräfte, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, Klimaschutz, Verkehr und bezahlbare Energie bedingen sich gegenseitig und müssen in einem Kraftakt vorangebracht werden. Kultur und Sport, Feste und Gäste und alle ehrenamtlich Engagierten gehören dazu, wenn Aufbruchstimmung und kreative Impulse gefragt sind.

Den Mut, die Potenziale von Herrenberg in stabile Stärke umzumünzen, schenkt uns niemand, wir müssen ihn selbst aufbringen und alle Untergangspropheten widerlegen. Kommunalpolitik ist manchmal mühsam und trocken, aber sie hat Folgen in vielen Lebensbereichen und verdient auch nach dem Ende eines von sechs Parteien und Listen engagiert und fair geführten Wahlkampfs demokratische Wertschätzung.

Teilnahme am diesjährigen Sommerferienprogramm Mötzingen

***** leider wegen Erkrankung vom Referenten verlegt *****

Bei uns geht's 'Rund ums Rad'

Wir checken mit euch gemeinsam eure Fahrräder und führen, wenn nötig, kleinere Reparaturen durch und sorgen somit für eure Sicherheit im Straßenverkehr. Ihr lernt zudem worauf ihr bei eueren Rädern achten sollt. Natürlich gibt es auch noch ein paar Spiele 'rund ums Rad'.

Zum Abschluss wird gegrillt. Getränke und Grillgut stellen wir.

Wichtig: Bitte Fahrradhelm mitbringen. ...

02.08.2024 von 13:00 bis 17:00 Uhr

Jugendtreff Mötzingen, Vollmaringer Str. 46, Mötzingen

kostenlose Teilnahme

Mötzinger SommerFerienProgramm 2024

Ferienprogramm Online|Gemeinde Mötzingen (ferienprogramm-online.de)

Wenige Stimmen fehlten für den fünften Sitz

Gäubote vom 19.06.2024

Herrenberg: SPD ist mit dem Ergebnis der Gemeinderatswahl nicht zufrieden. Verjüngung ist nicht gelungen.

„Jede Stimme zählt“. Die Herrenberger Sozialdemokraten mussten bei den Kommunalwahlen erfahren, dass dieser Satz stimmt: Nur vier Wähler mehr, und die Partei hätte ihren fünften Sitz im Gemeinderat behalten. So muss Frank Däuber den Rat verlassen. „Ein bitteres Ergebnis“, bilanziert der Fraktionsvorsitzende Bodo Philipsen. Enttäuschend sei das Ergebnis vor allem auch deswegen, weil die örtliche SPD im Abwärtsstrudel der Bundes-SPD mitgerissen worden sei.

Die Kommunalwahlergebnisse seien bei allen letzten Wahlen immer genau im Trend der Bundesergebnisse ausgefallen, wie Frank Däuber in seiner sehr differenzierten Zusammenstellung aller Ergebnisse darlegte. Es sei auch überhaupt nicht beruhigend, dass die AfD keinen Gemeinderatssitzung geholt habe. Man könne bei dem hohen Stimmenanteil des Einzelbewerbers davon ausgehen, dass bis zu 15 Prozent die AfD gewählt hätten. Die Mitgliederversammlung der SPD, die die Ergebnisse diskutierte, war sich einig, dass die Fraktion eine gute Arbeit geleistet habe, das Programm sehr gut und differenziert gewesen sei und man auch einen sehr ansprechenden Wahlkampf geführt habe. Zufrieden ist man mit dem Ergebnis, das zumindest einen weiteren Sitz im Haslacher Ortschaftsrat mit sich brachte, aber überhaupt nicht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Konsens: Mehr Jüngere sollen einbezogen werden

Auch wenn einzelne Ortschaftsräte in den Stadtteilen hervorragende Ergebnisse für sich holen konnten, so mussten doch fast alle Kandidaten auf der Gemeinderatsliste Federn lassen. Sehr bedauerlich sei auch, dass eine Verjüngung der Fraktion nicht gelungen sei. Dr. Niko Frank, einer der gescheiterten Kandidaten, meinte, dass es nicht gelungen sei, deutlich zu machen, dass die Herrenberger SPD-Gemeinderats-Fraktion mit vielen Initiativen wie den gestaffelten Kindergartengebühren oder ihrem Einsatz für bezahlbaren Wohnraum die arbeitende Mitte entlastet habe. Das große Engagement der Fraktion und ihre wichtige Rolle im Rat seien in der Stadt zu wenig bekannt. Fatih Dursun, gescheiterter Kandidaten aus Mönchberg, der Hunderte von Hausgesprächen geführt hatte, bilanzierte ernüchtert, dass „halt die bekannten Gesichter der Stadt“ gewählt werden. Auch sei zu überlegen, ob das auf Veränderung angelegte Programm in eine Zeit gepasst habe, in der die Menschen vor allem Sicherheit suchen.

Gabriele Wagner verwies darauf, dass junge Wähler über die Printmedien nicht mehr zu erreichen seien und man sich dringend überlegen müsse, wie man als SPD ein Kommunikationskonzept für TikTok entwickeln könne, das auf Aufklärung setzt. Alle betonten, dass die SPD sich nun rasch um mehr Beteiligung von Jüngeren einsetzen und in der Stadtgesellschaft sichtbarer werden müsse.

Dass es auch in der Herrenberger SPD angesichts des Auftretens der Bundes-SPD brodelt, wurde dann am Ende der Mitgliederversammlung deutlich: „Wir müssen wieder Vertrauen und Zuversicht ausstrahlen“, meinte Bodo Philipsen und ließ keinen Zweifel, dass er sich mehr Einfühlungsvermögen für die arbeitende Mitte der Gesellschaft sowohl beim Bundeskanzler als auch beim Generalsekretär wünscht. Viele hätten den Eindruck, dass es in Deutschland nicht mehr gerecht zugehe: „Wenn das Fortschrittsprojekt der Ampel nicht schnell wiederbelebt wird, dann machen wir uns mitschuldig für die Krise der Demokratie.“

-gb-

Stadt tritt bei Südumfahrung aufs Bremspedal

Gäubote vom 19.06.2024

Herrenberg/Gültstein: SPD-Fraktion will nach Unfall auf Kreisstraße 1036 eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Nach einer Verkehrszählung der Straßenmeisterei wird das Tempo in der Tat künftig von 100 auf 70 reduziert.

Da die Querungshilfe in der Nähe der Kochmühle stärker genutzt wird als gedacht, reduziert die Stadt das Tempo. GB-Foto: Schmidt

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