Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Bürger*innensprechstunde Jasmina Hostert, MdB

Einladung zur Bürger*innensprechstunde der Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert. 

Am Dienstag, den 02.05.2023 können interessierte Bürgerinnen und Bürger, wahlweise per Zoom-Videokonferenz oder per Telefon, Ihre Fragen an die Bundestagsabgeordnete stellen. Frau Hostert wird sich von 13.00 Uhr bis 15:00 Uhr Zeit nehmen um die Anliegen zu beantworten. Um einen reibungslosen Ablauf der Bürger*innensprechstunde zu garantieren, ist eine Voranmeldung per E-Mail oder Telefon erforderlich: Bitte melden Sie sich unter wahlkreis@jasmina-hostert.de oder 07031/2850284 an.

GeMAInsam für Zukunft!

Am 1. Mai gehen wir gemeinsam für Solidarität, Frieden und eine gerechte Gesellschaft auf die Straße. Seite an Seite mit Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Wissenschaft setzen wir ein Zeichen für eine bessere Zukunft. In diesem Jahr steht der 1. Mai im Zeichen des schrecklichen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die vom Krieg betroffen sind, die ihre Heimat verloren haben oder verlassen mussten.

Hier findest du Veranstaltungen zum 1. Mai in deiner Nähe!

Nagold - 11 Uhr Kundgebung; Naturfreundehaus

Sindelfingen - 11 Uhr Demo, Kundgebung, Maifest; Grüner Platz, Markplatz

Tübingen - 10:30 Uhr Demo, Kundgebung; Europaplatz, Marktplatz

https://www.spd-bw.de/meldungen/gemainsam-fuer-zukunft/

Viel auf dem Spiel

Bodo Philipsen

Gäubote vom 21.04.2023

Meine Meinung

Von Bodo Philipsen, SPD-Fraktionschef im Gemeinderat Herrenberg

Sie versorgen uns seit vielen Jahren zuverlässig mit Wasser, Strom und Gas oder ermöglichen uns Busfahrten und Bäderbesuche. Nun sind sie plötzlich in die Kritik geraten, weil sie die Gaspreise drastisch erhöhten und alten Stromkunden kündigten.

Doch da geht es unseren Stadtwerken wie vielen anderen im Land. Das Auf und Ab der Energiepreise bringt sie an den Rand der Existenz, ihre roten Zahlen gefährden den Kernhaushalt der Stadt, ihr Geschäftsmodell Gasverkauf neigt sich offenkundig einem Ende zu und damit gerät die Querfinanzierung von Bus und Bädern durch die Gasgewinne in Gefahr.

Brauchen wir überhaupt eigene Stadtwerke? Aus unserer Sicht sind sie wichtiger denn je, denn nur mit aktiven Stadtwerken können wir als Stadt unseren Klimafahrplan umsetzen: Eigenen Strom mit Wind, Fotovoltaik und Biomasse produzieren, Kunden Dienstleistungen wie Fotovoltaikdächer, Wärmepumpen, Ladestationen, Speicher oder smarte Haussteuerungen durch Contracting bezahlbar machen, Nahwärmekonzepte entwickeln und umsetzen und vieles mehr.

Der neue Gewinnbringer kann der grüne Strom sein wie uns andere Stadtwerke wie Tübingen, Sindelfingen oder Esslingen vormachen, die aktuell Gewinne einfahren. Wenn wir diese Leistungen bei anderen einkaufen, wandert die Wertschöpfung aus unserer Stadt ab. Dann müssten wir Millionen für die Finanzierung der Bäder, Busse und Parkhäuser aus unserem städtischen Haus halt zahlen, die wir gerade jetzt gar nicht haben. Dann würden wir örtliche Steuerungsmöglichkeiten bei der Energiewende verlieren. Leider haben die Stadtwerke aber bis heute die vom Gemeinderat beschlossenen strategischen Neuausrichtungen noch immer nicht umgesetzt, geschweige denn ein überzeugendes Geschäftsmodell für die Zukunft vorgelegt. Ganz offenkundig haben sie zu wenig Kapital und Personal, um die erforderliche Transformation allein umzusetzen. Kooperationen sind erforderlich. Eine Unternehmensberatung beispielsweise durch den Dachverband Kommunaler Unternehmen könnte ein erster Schritt sein. Viel Zeit jedenfalls haben wir nicht mehr zu verlieren. Es steht mehr auf dem Spiel als viele vermuten.

Keine Lüge, sondern ein Schandfleck deutscher Geschichte!

„Ihr könt nix außer Lügen“ und „Satire“.
Thesen, die seit Dienstagnacht den Ort in der Tailfinger Ortsmitte brandmarken, der an 600 jüdische KZ-Häftlinge erinnert, die vor 79 Jahren aus Auschwitz hierher ins Gäu zur Zwangsarbeit verschleppt wurden.
Für den unbekannten Täter ist eine solche Tat ein Ausdruck des Protestes, für die Jusos Herrenberg und Gäu eine inakzeptable Tat, deren Motivation keinen Zweifel offenlässt.

Felix Fuchs, der Kreisvorsitzende der sozialdemokratischen Jugendorganisation im Kreis Böblingen blickt schockiert auf diese Tat: „Ein solcher Anschlag auf eine Erinnerungsstätte macht mich fassungslos, die Misshandlung und Ausbeutung jüdischer Menschen, auch hier in der Gäuregion, muss weiterhin thematisiert werden“.

Für die Jusos Herrenberg und Gäu ist klar, dass diese Tat nicht folgenlos bleiben darf, auch wenn der Täter vermutlich nicht ermittelt werden kann.
So halten die Jusos in der Gäuregion die von Andreas Kroll geäußerte Vorstellung, auf die Gemeinde Gäufelden mit der Bitte zuzugehen, eine Videoüberwachung der Erinnerungsstätte ins Auge zu fassen, nicht nur für sinnvoll, sondern leider auch für notwendig.

„Es geht hier um mehr als nur um eine Hausfassade, es geht um die Erinnerung an 600 Menschen, die hierher ins Gäu verschleppt und gezwungen wurden, unter unwürdigsten Bedingungen zu schuften und in 189 Fällen auch zu sterben“, so der Vorsitzende der Herrenberger Jusos Benjamin Merkt, der gleichzeitig auch Jugendguide an der Tailfinger KZ-Gedenkstätte ist.

Weiter hebt der Jettinger Juso mit Blick auf die größtenteils bereits verstorbenen Überlebenden des ehemaligen KZ-Außenlagers hervor: „Diese Menschen haben teilweise ihre ganze Familie im Holocaust verloren, kamen aber trotzdem nach Jahrzehnten zurück ins Gäu, um diese Gedenkstätte mit aufzubauen.
Dieser Erinnerungsort in Tailfingen, diese ausgestreckte Hand der Überlebenden, ist auch mit ihr Erbe, welches sie uns hinterlassen, mit der Bitte: Gedenkt uns, bitte vergesst uns nicht!“

Bericht der Jahreshauptversammlung der Renninger Sozialdemokraten

links Florian Wahl, rechts Marco Lang

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen zwei wichtige Punkte: zum einen der Vortrag und die Diskussion mit Florian Wahl, MdL aus Böblingen und Vorsitzender des Sozialausschusses im baden-württembergischen Landtag und zum anderen die Vorstandswahlen.

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