Einladung zu einer Dank-Veranstaltung vor dem Krankenhaus Herrenberg am 6. Februar 2022 um 14.30 Uhr
Die Corona-Pandemie dauert schon 2 Jahre an. Viele haben darunter gelitten. Besonders die Mitarbeitenden im Gesundheits-und Sozialbereich, in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Pflegediensten und viele mehr haben sich bis zur Erschöpfung eingesetzt. Unter dem Motto „Wir.Sagen.Danke.“ wollen wir ihnen unsere Anerkennung und Dank zum Ausdruck bringen, indem wir uns am Sonntag, 6. Februar um 14.30 Uhr vor dem Krankenhaus in der Marienstraße versammeln. Es soll damit auch ein Zeichen gegen die Verharmlosung der Folgen von Covid 19 gesetzt werden. Ebenso wird dadurch zum Ausdruck gebracht, dass der hingebungsvolle Einsatz eine wertschätzende Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen verdient. Die Politik wird eindringlich aufgefordert, dafür endlich die nötigen Maßnahmen zu ergreifen.
Bringen Sie zur Versammlung nach Möglichkeit Danke-Plakate oder andere Symbole der Anerkennung mit.
(Bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz und achten Sie auf 1,5 Meter Abstand.)
Eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern von Herrenberg und Umgebung: Christoph Rau - Bennet Melcher – Uschi Buck - Brigitte Holzner- Eberhard Nestle - Winfried Seitz- Günther Wolz- Trudy Zeeb-Mosig und zahlreiche weitere Personen.
Am letzten Tag im Januar 2022 bei schlechtem Wetter war es mal wieder so weit. Die „Montagsspaziergänger“, unter der Leitung von Herrn J. Katz, hatten wieder ihren Auftritt vor dem Bondorfer Rathaus und einem anschließendem Spaziergang, unter Mitnahme von eigener Beleuchtung, entlang der Hindenburgstraße.
Als Gegenpol hatten sich Bondorfer Bürger gegenüber dem Rathaus eingefunden. Darunter auch einige Mitglieder der örtlichen SPD.
Herr Katz von den „Spaziergängern“ befand es als Notwendig,
Kontakt mit den Bondorfer Bürgern aufzunehmen.„Ich biete ihnen an, mit uns in die Diskussion einzutreten. Wir kämpfen für die Freiheit, also auch für ihre.“
Der nicht vorhandene Gesprächsbedarf mit H. Katz und dessen Gruppe veranlasste wiederum H. Katz seine Gruppe mit den Worten: „wir kämpfen jetzt für die Freiheit“ aufzufordern loszuspazieren. „Kämpfen und Freiheit“ machen natürlich auf der Hindenburgstraße Sinn.
Wir stellen fest: 1. wir haben alle Freiheiten, die wir wollen. 2. eine friedliche Spaziergängergruppe outet sich als kämpferisch für Freiheit.
Für uns steht aber fest: Es ist nicht zwingend, für die Freiheit zu kämpfen, sondern es reicht diese zu bewahren und sei es, dass es dafür notwendig ist durch Verordnungen die persönlichen Freiheiten vorübergehend etwas einzuschränken.
Unser Ziel ist es Unbelehrbare, die sich nicht impfen lassen wollen, vom Gegenteil zu überzeugen. Nicht gemeint sind Menschen, die sich nicht impfen lassen dürfen oder getestet über genügend Antikörper verfügen.
Aber alle anderen können ihre vermeintlich verlorene Freiheit durch einen Piks wiedererlangen.
Die Gemeinderatsfraktion der SPD Weil der Stadt bittet den Gemeinderat, Folgendes zu beschließen:
In die Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer (Zweitwohnungssteuersatzung) wird ein §5a Befreiung von der Zweitwohnungssteuer eingefügt.
§5a Befreiung von der Zweitwohnungssteuer
(1) Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studentinnen und Studenten sind auf Antrag von der Zahlung der Zweitwohnungssteuer zu befreien.
Begründung:
Viele Auszubildende und Studenten die öfter bei ihren Eltern zu Hause sind, haben keinen Zweitwohnsitz mehr in Weil der Stadt gemeldet, da sie sonst einen nicht unerheblichen Betrag an Zweitwohnungssteuer zahlen müssten.
Dabei können gerade Schüler, Auszubildende und Studenten erhebliche Vorteile durch einen Zweitwohnsitz haben. Ein Vorteil wäre ein erweiterter Versicherungsschutz dieser Personen (bspw. im KFZ-Bereich), der oft an den Wohnsitz bei den Eltern gebunden ist.
Alle, die selber einmal Schüler oder Student waren, oder schon einmal eine Ausbildung gemacht haben, wissen wie knapp das Geld in dieser Zeit sein kann. Wir glauben nicht, dass dieser Beschluss die Stadt viel Geld kosten würde. Gleichwohl würde diese Änderung einigen Bürgerinnen und Bürgern das Leben vereinfachen und Ärger ersparen.
Liebe SPD-Mitglieder,
liebe interessierte Bürgerinnen und Bürger,
Die Demokratischen Parteien Weil der Stadts (SPD, FDP, CDU, die Grünen und die Freien Wähler) haben im Rahmen der Mahnwachen für Demokratie und Rechtsstaat eine gemeinsame Erklärung verfasst. In dieser Erklärung haben wir uns auf zentrale Punkte für ein demokratisches Miteinander geeinigt. Wir möchten uns damit auch von den Montagsspaziergängen distanzieren und uns klar für unsere Demokratie und für unseren Rechtsstaat positionieren!
Die Zeiten sind nicht einfach, aber gemeinsam werden wir diese Pandemie überwinden!
Wir demokratischen Parteien freuen uns über eure Unterstützung!
In seiner Sitzung vom 26.01.2022 befasste sich der Ortsverein unter anderem mit den zwischenzeitlich auch in Bondorf üblichen Montagsspaziergängern. Teile des Ortsvereins, also Teile der SPD, kamen zur der Auffassung einen Gegenpol zu setzen.
Diese Teile der SPD distanzieren sich von den Inhalten, die die „Spaziergänger“ in den umliegenden Gemeinden so von sich geben, wenn sie von Zwang und Diktatur reden. Die Wenigsten davon haben je eine Diktatur erlebt. Sie schwadronieren vor sich hin ohne zu wissen was es bedeutet in einer Diktatur zu leben. .
Wer allerdings mit kleinen Kindern, Kinderwagen und ohne Mundschutz durch die Gegend läuft und jede Coronaverordnung ignoriert, darf hinterher auch nicht dem Gesundheitssystem die Schuld geben, wenn jemand aus dem persönlichen Umfeld dem Virus zum Opfer fällt. Arzte und Krankenschwestern unternehmen nämlich alles menschenmögliche um jeden, der ihnen anvertraut ist zu retten.
Hier stehen viele Mitglieder der SPD klar auf Regierungsseite und werden sich künftig zeigen.
Die Sitzungsteilnehmer waren sich einig, dass nicht zur Teilnahme aufgerufen wird. Jeder weiß, wann und wo die „Montagsspaziergänger“ auftreten. Jeder kann und darf sich frei entscheiden, ob er oder sie mal vorbeischaut. Wir befürworten, dass sich jede/r impfen lassen soll, sofern es keine gesundheitlichen Einwände gibt, die eine Impfung ausschließen. Darüber hinaus sollten Politiker aber mal über die Antikörper, die Genesene in sich tragen, nachdenken.
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