Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Erlebnis Altstadt

Sarah Holzcer

Gäubote vom 23.08.2020

Meine Meinung

von Sarah Holczer, SPD-Stadträtin in Herrenberg

Corona hat uns allen gezeigt, wie unsere Altstadt aussehen könnte: Tristesse, Trostlosigkeit und Traurigkeit beherrschten da die Gassen. Nach den ersten Lockerungen haben viele Menschen wieder den Weg in unsere schöne Altstadt gefunden. Gerade am Wochenende sind die Gassen voll. Tagestouristen haben Herrenberg wieder für sich entdeckt. Das Leben kehrt zurück. Nur bleibt die Frage, wie kann diese Belebung der Altstadt dauerhaft werden? Momentan fehlt uns aber eine klare Zielsetzung und Strategie. Verwaltung und Gemeinderat haben sich in den letzten Jahren mehr mit den vielen Projekten um die Altstadt herum beschäftigt. Das war und ist richtig, um auch die Altstadt zu retten, wird aber nicht reichen. Klar ist: Unsere Altstadt wird allein durch den Einzelhandel nicht überleben. Es braucht die Gastronomie, das Wohnen genauso wie die Kultur. Kurzfristig müssen wir unsere Altstadtsatzung überarbeiten, das neue Lichtkonzept konsequent umsetzen und die Attraktivierung der Achse Seeländer-Marktplatz vorantreiben. Langfristig müssen die schlummernden Potenziale der vielen Plätze und Außenflächen genutzt werden, müssen größere Einzelhandelsflächen durch Zusammenschließen von Erdgeschossflächen verschiedener Häuser geschaffen werden, müssen wir in modernen Stadthäusern wieder ermöglichen, was im Mittelalter Alltag war: Leben und Arbeiten in einem Haus, müssen kleinen, individuell geführten Geschäften Starthilfen geben, braucht es aber auch den Fruchtkasten als Anker für den Bereich der Kultur. Über die „Sommerfarben“, den Weihnachtsmarkt, vielleicht auch über den Wochenmarkt muss neu nachgedacht werden. Ein Bus in die Altstadt, der Innenstadtring für die Radfahrer, Konzepte für Radparken, auch der Umbaudes Seelesplatz gehören dazu wie ein Parkhaus im Südosten in der Nähe des Hasenplatzes. Innenstädte sind die Herzkammer einer Stadt, die Sehnsucht nach Authentizität, Aura und Atmosphäre ist spürbar bei den Menschen, die „Nahwelt“ wird wieder wichtiger. In den USA schließen bereits allenthalben die Malls ihre Tore. Wir haben in unserer Herrenberger Altstadt einen Schatz, um den wir uns nun wieder intensiver kümmern müssen. Ohne Ziel und Konzept wird dies aber Stückwerk bleiben.

Gratulation zum Amt des Bürgermeisters

Der SPD Ortsverein und die SPD Fraktion gratulieren unserem frisch gewählten  neuen Bürgermeister Christian Walter ganz herzlich zum sensationellen Wahlsieg.

Jan Hambach radelt für den guten Zweck

SPD-Kandidat Hambach radelt für den guten Zweck

 Der frisch nominierte SPD-Landtagskandidat Jan Hambach nutzt die Sommerpause und das gute Wetter und lädt für Samstag, den 15. August alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer Benefiz-Radtour durch den Wahlkreis 6 Leonberg/ Herrenberg ein.

 Auf der Radtour sollen Spenden gesammelt werden. Daher werden alle Teilnehmer*innen gebeten einen Beitrag von 5€ zu spenden. Die Summe möchte Jan Hambach dem DRK Ortsverein Herrenberg übergeben, welcher gerade Geld für ein „Helfer vor Ort“-Fahrzeug in Nufringen sammelt, mit welchem ehrenamtliche Ersthelfer zu Notfällen fahren. „Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig unsere Helfer*Innen von DRK; Feuerwehr oder der Polizei sind. Daher möchte ich diese aktiv unterstützen und hoffe, dass viele sich daran beteiligen“ erklärt der 25jährige Renninger Stadt- und Kreisrat seine Motivation. „Darüber hinaus freue ich mich mit allen Mitfahrenden ins Gespräch zu kommen und die Radwege in unserem Landkreis zu testen.“

 Die Tour führt ab 10 Uhr vom Bondorfer Bahnhof über Herrenberg und Aidlingen ins Würmtal, um über Weil der Stadt nach Leonberg zu gelangen. Die Ankunft im Brauhaus Sacher in Leonberg ist für 14 Uhr vorgesehen. Dort ist ein gemütlicher Ausklang geplant zu dem auch weniger Radbegeisterte herzlich eingeladen sind. 

 Die Wegstrecke beträgt knapp 50 km und überschaubare 380 Höhenmeter. DieGeschwindigkeit wird eher gemächlich sein. Sowohl eBike als auch herkömmliche Fahrradfahrer können teilnehmen. Zwischeneinstiege sind an folgenden Punkten möglich: 

ab 10 Uhr Bahnhof Bondorf,10:15 Uhr Friedhof Gäufelden-Öschelbronn, 10:30 Uhr Gasthof Hirsch Gäufelden-Nebringen,11 UhrPolizeihochschule Herrenberg, 11:15 UhrGenerationenreferat Nufringen,11:30 UhrFeuerwehrgerätehaus Gärtringen, 12 UhrRathaus Aidlingen, 12:30 Netto-Parkplatz Grafenau-Dätzingen, 12:45 Dätzinger Straße Schaffhausen, 13 Uhr Rathaus Weil der Stadt, 13:15 Uhr P&R-Parkplatz Malmsheim, 13:30 UhrFußgängerunterführung Nordseite Bahnhof Renningen 13:45 Südseite Bahnhof Rutesheim (Silberberg). 

 www.facebook.com/jan.hambach

Jan Hambach zum Landtagswahlkandidaten gewählt

Jan Hambach nun offiziell Kandidat für die Landtagswahl

Die SPD im Landtagswahlkreis Leonberg/Herrenberg hat am vergangenen Freitag in der Renninger Stegwiesenhalle Jan Hambach als ihren Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden März nominiert. Der Renninger Stadt- und Kreisrat machte in seiner engagierten Bewerbungsrede deutlich was ihn für die Kandidatur motiviert: „Wir brauchen einen Wandel in der Wirtschaft und müssen hier die Weichen für die Zukunft stellen. Gerade hier im Kreis mit unserem Schwerpunkt auf die Automobilwirtschaft. Hierzu schlage ich einen öffentlichen Beteiligungsfondsonds vor, mit dem Auto-Zulieferer unterstützt werden, die neue Geschäftsfelder erschließen, Arbeitsplätze sichern und Beschäftige weiterqualifizieren.“ Für Hambach ist es wichtig zukunftsorientiert zu denken und nicht die Rezepte der Vergangenheit für die Fragen von Morgen anzuwenden. Die Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs, mehr bezahlbarer Wohnraum und ein gerechteres Bildungssystem sind weitere Themen die  Hambach am Herzen liegen. „Die Gemeinschaftsschule wird von der CDU ständig torpediert und von den Grünen im Stich gelassen“, sagt er. „Wer krampfhaft am dreigliedrigen Schulsystem festhält, kommt nie an die Pisa-Spitze. Es geht doch darum, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, dass Kinder ihre eigene Persönlichkeit entwickeln können und dass spätere Handwerkerinnen und Erzieherinnen genauso viel zählen“ so der 25-jährige.  

 Mit seinen Ideen konnte Hambach die SPD-Mitglieder überzeugen. Mit 93% Zustimmung geht er gestärkt in die kommenden Monate. „Das Wahlrecht bietet uns die Chance, es zu schaffen. Die Bindung der Wähler zu einer Partei nimmt ab, es wird genauer geschaut: Wer tritt da an?“ Die Leute hätten ein Gespür, ob es der Kandidat ernst meine. „Dieses Vertrauen will ich gewinnen“, so Hambach. Dass Hambach ein engagierter und überzeugender Wahlkämpfer ist, hat er zuletzt bei der Kommunalwahl im Mai 2019 unter Beweis gestellt, wo die Renninger SPD die CDU bei der Gemeinde- und Kreistagswahl überholte und der Volkswirt erstmals in den Kreistag eingezogen ist. 

 Besonders wird ihn bei seiner Kandidatur Pia Ellen Böttcher unterstützen. Die junge Herrenbergerin tritt als Zweitkandidatin an. Die 26-jährige ist Altenpflegerin und Mutter eines eineinhalbjährigen Sohnes. „2018 habe ich mich dermaßen über Kita-Gebühren aufgeregt“, berichtet sie in ihrer Vorstellungsrede. „Dadurch bin ich auf die Kommunalpolitik aufmerksamgeworden.“ Zudem müssten die sogenannten „systemrelevanten Berufe“ neben Wertschätzung auch bessere Arbeitsbedingungen bekommen.

 Die SPD im Wahlkreis hat mit Jan Hambach, Pial Ellen Böttcher und vielen motivierten Helferinnen und Helfern ein Team für die bevorstehende Wahl zusammengestellt von dem sicherlich noch viel zu hören sein wird. Konkret geht es in den kommenden Wochen weiter mit vielen Besuchen in den Wahlkreisgemeinden, bei Unternehmen und von Veranstaltungen. „Ich will dahin wo die Leute sind und mit ihnen ins Gespräch kommen“ fasst Hambach die Pläne für den Sommer zusammen.

 

 

 

Jan Hambach nun offiziell Kandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg

Pia Ellen Böttcher, Jasmina Hostert, Jan Hambach

Die SPD im Landtagswahlkreis Leonberg-Herrenberg hat am vergangenen Freitag in der Renninger Stegwiesenhalle Jan Hambach als ihren Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden März nominiert. Der Renninger Stadt- und Kreisrat machte in seiner engagierten Bewerbungsrede deutlich was ihn für die Kandidatur motiviert.

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