Kick-Off zur Landtagswahl - Jan Hambach stellt sich vor
Der designierte SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Leonberg-Herrenberg Jan Hambach startet am 3. Juli in Nufringen in den Landtagswahlkampf. Im Biergarten zum Waldrauschen (Röseweg 11) stellt der 25 jährige Renninger ab 19 Uhr sich und seine Themen vor. Hierzu erklärt der Stadt- und Kreisrat: „Neue Ideen und Dialogbereitschaft sollen meine Kampagne prägen, mir ist es aber vor allem wichtig, dass Interessierte mir Themen mit auf den Weg geben können“. So möchte er auch seinen Wahlkampf unter das Motto: „#FürUns“ stellen und dadurch deutlich machen, dass für ihn der direkte Dialog, die lokale Verwurzelung und das Gemeinsame im Mittelpunkt steht.
Dazu passt auch der Ort der Auftaktveranstaltung. Der Biergarten zum Waldrauschen bietet die besten Voraussetzungen, fördern doch die gemütliche Atmosphäre und gutes Essen den Austausch untereinander. Eingeladen sind explizit auch diejenigen, die bisher keine Nähe zur SPD haben, sich aber informieren möchten oder ein Anliegen haben, das sie Jan Hambach und seinem Team mit auf den Weg geben wollen.
Natürlich werden bei dieser Veranstaltung alle gültigen Corona-Bestimmungen umgesetzt. Bei gutem Wetter können die Gäste auch im Freien sitzen. Nufringen ist mit der S-Bahn gut erreichbar. Parkplätze stehen beim Biergarten zur Verfügung.
Am 24. Juli 2020 ist es dann endlich soweit. In der Stegwiesenhalle in Renningen findet um 19:45 Uhr die offizielle Nominierung des SPD-Kandidaten im Wahlkreis Leonberg für die Landtagswahl statt.
Gäubote vom 19.06.2020
Meine Meinung
Von Petra Menzel, SPD-Stadträtin Herrenberg
Aufbruch in der Innenstadt: im Seeländer und auf dem StaBi-Areal, in der See- und Hindenburgstraße und auf der Leibfried-Brache rollen die Bagger und drehen sich die Kräne. Für das BayWa-Areal und das alte Freibad gibt es Pläne, und der Wettbewerb für den Fruchtkasten ist angelaufen.
Beteiligungsverfahren, Interessenausgleiche, die Beschaffung von Finanzmitteln und die Verhandlungen mit Investoren sind nur einige der Hürden, die beim Stadtumbau genommen werden müssen. Und nun kommt uns ein Virus in die Quere, dessen Auswirkungen auf unsere Handlungsspielräume unkalkulierbar sind. In dieser Situation gilt es, Zukunftspläne nicht vorschnell aufzugeben, sondern aktiv zu versuchen, mit guten Konzepten Mittel aus Konjunktur- und Förderprogrammen und Finanzzusagen von Investoren zu erhalten und auf Zusagen vorbereitet zu sein.
Die unsicheren Rahmenbedingungen sind für den Stabwechsel an der Spitze der Bauverwaltung und des Planungsamtes alles andere als ideal. Die neue Baubürgermeisterin hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sie Respekt vor den Aufgaben, aber auch Lust auf die Gestaltungschancen in Herrenberg hat. Ein neues Team braucht Schwung, der in den nächsten Jahren auch noch für die Wiederbelebung der Altstadt, für eine tragfähige Parkhauslösung am östlichen Stadteingang, für eine stadtverträgliche Neuordnung des Krankenhausareals und rund um die Stadthalle und die alte Reithalle reichen muss.
Die überfällige Entwicklung von Bauland für bezahlbaren Wohnraum ist in Herrenberg-Süd auf den Weg gebracht und muss in einem zügigen Verfahren mit großer ökologischer und sozialer Qualität umgesetzt werden.
Die Kunst wird sein, alle Ziele im Auge zu behalten und die zeitlichen Prioritäten richtig zu setzen. Kreativität und Stehvermögen sind gefragt, damit die Entwicklung unserer Stadt nicht zum Gelegenheitsgeschäft, sondern zu einer Qualitätsoffensive wird, auch für Qualitäten, die wir in der Krise vielleicht neu entdeckt haben.
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