Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde der SPD Böblingen,
wir laden Euch sehr herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung im Bootshaus ein.
Donnerstag, den 5. Mai 2022 ab 19 Uhr,
im Bootshaus, Mönchweg 6, 71032 Böblingen
Wir freuen uns sehr darauf Euch alle nach dieser langen Corona-Zeit persönlich im Kreise unserer Böblinger SPD zu begrüßen und haben ein besonderes Programm mit zwei Teilen organisiert.
In einem ersten, festlichen Teil wollen wir langjährige Mitglieder ehren und ein kommunalpolitischen Gespräch mit unserem Ehrengast, dem früheren Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner, dem Böblinger Alt-OB Alexander Vogelgsang und dem jetzigen Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz führen. Dieser Teil wird voraussichtlich bis 20:15 Uhr dauern.
Anschließend werden wir in einem zweiten Teil einen neuen Vorstand wählen.
Über ein zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen.
Rolf Scherer
komm. Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Böblingen

1. Mai 2022 DGB Kundegbung Sindelfingen
11:00 Uhr Gottesdienst der Betriebsseelsorge auf der Bühne
Rednerliste* ab. ca 13:00 Uhr
IG Metall Wolfgang Lemb
GEW Farina Semler
IG Metall Vanessa Noschka / Jugend- und Auszubildendenvertretung Mercedes-Banz AG
Verein der türkischen Arbeitnehmer in Herrenberg und Umgebung e.V.
Verdi Simone Kugler
*Änderungen vorbehalten'

Der neu gewählte bzw. wiedergewählte Vorstand ohne Christian Buch und Simon Stocker
Der SPD-Ortsverein hat jetzt eine Doppelspitze
Die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Leonberg im Alten Rathaus Eltingen war am Samstag, den 23. April 2022 gut besucht. Der Bericht der Vorsitzenden Elviera Schüller-Tietze fiel recht kurz aus, da Corona bedingt nur wenige Aktivitäten im vergangenen Jahr stattfinden konnten. Die Mitgliederzahl blieb relativ konstant bei 126. Die Berichte aus dem Gemeinderat, den Ortschaftsräten und Kreistag sollen in einer gesonderten Mitgliederversammlung vorgestellt und diskutiert werden. Die geplante Ehrung zahlreicher langjähriger und verdienter SPD Mitglieder war zwar 2021 vorbereitet, musste aber coronabedingt mehrmals verschoben werden und soll dieses Jahr nachgeholt werden. Auf jeden Fall soll in Gebersheim das traditionelle Hutzlesfest am 24. Juli im Garten des Bauernhausmuseums stattfinden. Die Kassiererin Helga Hoffman berichtete über die Finanzen und zeigte sich erfreut über die hohe Spendenbereitschaft der Mitglieder. Anschließend wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet und ihm der Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr ausgesprochen.
Die Wahl des Vorstands stand dieses Jahr wieder an. Vorgeschlagen wurde, eine Doppelspitze und eine Vertretung der Doppelspitze zu wählen. Damit sollte zum einen eine Verjüngung des Vorstands und zum anderen eine Verteilung der Aufgaben auf mehreren Schultern erreicht werden. Einstimmig gewählt wurden für die Doppelspitze die bisherige Vorsitzende Elviera Schüller-Tietze und der 48-jährige Christian Buch, SPD-Ortschaftsrat in Höfingen. Dilara Akpinar wurde ebenfalls einstimmig zur Stellvertreterin gewählt. Wiedergewählt wurden die Kassiererin Helga Hoffmann, der Schriftführer Günther Wöhler und der Pressesprecher Rüdiger Beising. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Beisitzer Ljuba Benkovic, Simon Stocker, der auch Vertreter der Juso-AG ist, und Inge Hertig. Neu wurde Waldemar Minor zum Beisitzer gewählt. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Hans-Jörg Hoffmann, der für dieses Amt nicht mehr antrat, hat den Vorsitz für den Arbeitskreis 60+ übernommen. Den SPD Arbeitskreis Höfingen leitet weiterhin Herbert Rettig.
Elviera Schüller-Tietze dankte ihrem bisherigen Stellvertreter Hans-Jörg Hoffmann für seine tatkräftige langjährige Mitarbeit und überreichte ihm als Anerkennung Blumen und einen Gutschein. Sie schloss die Veranstaltung mit dem Dank für die rege Teilnahme und der Hoffnung auf einen entspannten und Corona armen Sommer.

Ein herzliches Dankeschön an den scheidenden stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Jörg Hoffmann
Gäubote vom 27.04.2ß22
Meine Meinung
Von Petra Menzel Stadträtin der SPD
Die Stadt Herrenberg passt ihre Grundstücks- und Wohnraumstrategie an die Realitäten an. Die Prognosen, die dafür den Rahmen stecken, lösen Befürchtungen aus. Allerdings nicht bei denen, die dringend bezahlbaren Wohnraum suchen und unter der Last hoher Mieten leiden, sondern eher bei denen, die diese Sorgen nicht haben.
Für sie soll Herrenberg so bleiben, wie es ist. Der Boden soll geschont und zusätzlicher Verkehr vermieden werden, Reserven für eine überschaubare Entwicklung bieten Baulücken und Leerstände. Das ist richtig, reicht aber nicht zur Behebung des Wohnraummangels. Bei dieser Argumentation wird ausgeblendet, dass dann noch mehr Boden an anderer Stelle im Gäu, im Schwarzwald und im Neckartal verbraucht wird – je weiter im Umland, desto großzügiger und mit noch mehr Verkehr.
Wir leben im Mittelzentrum Herrenberg nicht auf einer Insel und müssen unseren Beitrag für die Region leisten. Wenn in Sindelfingen neue Arbeitsplätze, in Tübingen ein Neuro-Campus entstehen, Startups expandieren und die Firmen im Landkreis Corona besser überstanden haben, als erwartet, dann sind stabile Arbeitsplatzzahlen keine Utopie. Dieses Ziel darf nicht daran scheitern, dass für die dringend benötigten Fachkräfte bezahlbarer Wohnraum fehlt. Die Babyboomer kommen ins Rentenalter und haben eine erfreulich hohe Lebenserwartung. Diese Rentnergeneration wird Herrenberg kaum verlassen und Wohnraum frei machen.
Die hohen Immobilienpreise sind auch Folge einer politisch lange hingenommenen Baulandverknappung. Es muss ein Kurswechsel erfolgen, aber unter Bedingungen, die in Umfang und Qualität nicht ohne Herrenberg-Süd erfüllbar sind: Hier muss flächensparend gebaut werden, mit flexiblen Grundrissen, ressourcensparend, mit CO2-neutraler Energie und Mobilität, mit viel Grün und einer Architektur, die auch bei hoher Dichte Lebensqualität bietet. Kommunales Engagement für preiswerten Wohnraum und Bewohnerbeteiligung inbegriffen.

Warmbronn lässt die Geflüchteten nicht allein (Beitrag aus der LKZ,19.4.22)
Eine Initiative steht Flüchtlingen und Hilfswilligen mit Rat und Tat zur Seite. Ein regelmäßiges Treffen ist geplant.
Arnold Einholz
Warmbronn. Insgesamt 34 aus der Ukraine geflüchtete Menschen sind bisher in Warmbronn untergekommen. „Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist groß“, sagt die SPD-Stadträtin Christiane Hug-von Lieven. Es werden Gästezimmer, Kinderzimmer, Hobbyräume, Einliegerwohnungen und auch ein vorübergehend leer stehendes Haus für Geflüchtete zur Verfügung gestellt, weiß sie.
Die Flüchtlingsinitiative „Warmbronn hilft“ ist Ansprechpartner vor Ort für Gastfamilien, Behörden und Geflüchtete. Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen die Initiatorinnen und Initiatoren Gabi Kallenberger, Christiane Hug-von Lieven, Thomas Hoene und Ralf Rudolph.
Kontakte herstellen
Bereits bei der Anmeldung bekommen die Geflüchteten und deren Gastfamilien die Kontaktdaten der Initiative ausgehändigt und melden sich bei der Koordinatorin. Damit kann der Kontakt zu den Gastfamilien und zu den Geflüchteten hergestellt werde. Die Initiative unterstützt die Gastfamilien mit Informationen zu den erforderlichen Behördengängen, vermittelt Dolmetscher, die bei der Anmeldung oder der Kontoeröffnung helfen, organisiert Treffen und Sprachkurse.
Zu einem ersten Treffen hatte die Initiative die Geflüchteten und ihre Gastfamilien am 24. März ins Jugendhaus Warmbronn eingeladen. Dabei wurde deutlich, dass die Geflüchteten ein großes Interesse haben, die deutsche Sprache zu erlernen. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Leonberg konnte die Initiative sehr rasch einen sechswöchigen Intensivkurs im Warmbronner Bürgerhaus organisieren. Die Kosten übernimmt die Bürgerstiftung Warmbronn. An diesem Kurs nehmen 13 Erwachsene teil.
Auch anders wird geholfen, so hat die Initiative die Geflüchteten zur jüngsten Backhaus-Hocketse des Gemeindevereins eingeladen. Die Bürgerstiftung finanzierte die Essens- und Getränkegutscheine. Die Menschen konnten so ein typisch schwäbisches Fest kennenlernen und Maultaschen mit und ohne Kartoffelsalat, Zwiebelkuchen sowie Schmalzbrot probieren.
Treffpunkt „Café international“
Als regelmäßigen Treffpunkt plant die Initiative „Warmbronn hilft“ die Wiedereröffnung des „Café international“ im Bürgertreff – ein Angebot, das bereits für die Geflüchteten 2015 und 2016 umgesetzt wurde . Immer freitags können sich die Interessierten aus der Ukraine mit den Warmbronnern treffen. Um Dolmetscher kümmern sich die Aktiven der Initiative. „Warmbronn hilft“ kann auf den Erfahrungen von 2015 und 2016 aufbauen. „Schon damals hatte sich der Leonberger Teilort intensiv auf die Betreuung von Geflüchteten aus Syrien vorbereitet“, sagt Christiane Hug-von Lieven im Rückblick. Die Initiative arbeitet eng mit der Ortschaftsverwaltung, der Bürgerstiftung Warmbronn, dem Gemeindeverein, dem Sportverein und der evangelischen Kirche zusammen.
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Der SPD-Ortsverein begrüßt diese beispielhafte Initiative und wünscht sich viele Nachahmer.
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