Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Antrag "Fortführung des neuen Radweges entlang der Schiene ..."

Eingebracht am 12.10.2020

Antrag

Die Fortführung des neuen Radweges entlang der Schiene am Stadion vorbei Richtung Norden wird als Teil des innerörtlichen Hauptnetzes erster Ordnung im Übergang über die Zeppelinstraße mit einer Querungshilfe gesichert. (Maßnahme P 24 des beschlossenen Radwegeplanes) Diese Maßnahme wird zeitnah geplant und umgesetzt, weil es eine hohe Dringlichkeit gibt und weil sie die konsequente Fortführung der gerade vollzogenen Maßnahme am Stadion darstellt.

Begründung

Siehe Radwegeverkehrsplan Das Queren der Zeppelinstraße ist sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer sehr zeitaufwändig und gefährlich. Dies erlebt man momentan besonders, weil der Verkehr der Seestraße umgeleitet wird, was zukünftig auch für den Durchgangsverkehr erfolgen soll.

Für die SPD-Fraktion

Bodo Philipsen

Antrag als PDF

SPD fordert eine Querungshilfe

Gäubote vom 16.10.2020

Herrenberg – Die Herrenberger SPD beantragt, die Fortführung des neuen Radweges entlang der Schiene am Stadion vorbei Richtung Norden mit einer Querungshilfe zu sichern.

In dem Antrag, unterzeichnet von SPD-Sprecher Bodo Philipsen, heißt es: „Die Fortführung des neuen Radweges entlang der Schiene am Herrenberger Stadion vorbei Richtung Norden wird als Teil des innerörtlichen Hauptnetzes erster Ordnung im Übergang über die Zeppelinstraße mit einer Querungshilfe gesichert (Maßnahme
P 24 des beschlossenen Radwegeplanes).“ Diese Maßnahme, so die Forderung der SPD, solle zeitnah geplant und umgesetzt werden, weil es eine hohe Dringlichkeit gebe und weil sie die konsequente Fortführung der gerade vollzogenen Maßnahme am Stadion darstelle.

Zur Begründung heißt es: Das Queren der Zeppelinstraße sei für Fußgänger wie für Radler sehr zeitaufwendig und gefährlich. Dies erlebe man momentan besonders, weil der Verkehr der Seestraße umgeleitet wird, was zukünftig auch für den Durchgangsverkehr erfolgen solle.

-gb-

Alter Ort für Ideen

Gäubote vom 15.10.2020

Meine Meinung

Von Petra Menzel SPD-Stadträtin in Herrenberg

Der Wettbewerb zur Neugestaltung des Fruchtkastens hat mit frischem Blick von außen aufgedeckt, welches Potenzial in diesem Gebäude steckt. Es ist am Stadteingang „Tübinger Tor“ allein schon als „Landmarke“ erhaltenswert. Jahrelang war der Fruchtkasten ein wenig einladender Aufbewahrungsort für historische Kunst und Gebrauchsgegenstände und für das Stadtmodell. Das soll sich ändern.

Manche fragen, ob es nicht Dringenderes gibt, als ein altes Gemäuer aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Gleichzeitig bedauern sie die Leerstände und die geringe Belebung der Altstadt. Der Handel allein kann es nicht richten. Wir brauchen Orte der Begegnung, der Kultur und für Veranstaltungen in der Stadtmitte, als Anlaufstelle für Tagesbesucher und auch als Treffpunkt der Stadtgesellschaft. Mit einem neuen Nutzungsmix kann der Fruchtkasten zu einem Marktplatz der Ideen und zu einem Ziel für Jung und Alt, für Einheimische und Gäste werden. Ein Café mit Verkaufsraum für regionale Produkte, eine auch an den Wochenenden geöffnete Touristeninformation, Räume für Kulturvermittlung, Vorträge und Veranstaltungen und eine ansprechende Darstellung der Stadtgeschichte bieten einen einladenden Rahmen für Entdeckungen und Inspiration. Ratgeb, Schickhardt und Andreae haben als Vordenker ihrer Zeit über Herrenberg hinaus gewirkt. Sie sind Mitgestalter einer Zeitenwende und haben uns auch heute, in einer Zeitenwende der Moderne, noch etwas zu sagen. Ihren Ideen im Fruchtkasten einen angemessenen Raum zu geben, ist mehr als die Bewahrung von Geschichte. Die Identität einer Stadt wird nicht allein durch Gebäude bestimmt, sondern vor allem durch den Geist, der in ihren Mauern weht.

Der Fruchtkasten kann ein Gewinn für das ganze Quartier rund um Hasenplatz, Oberer Graben und Tübinger Straße und für die ganze Stadt werden. Wir sollten die Chance nutzen, ihn zu einem Ort mit einer selbstbewussten Ausstrahlung zu machen.

Zum Welternährungstag

Letzten Freitag wurde der diesjährige Träger des Friedensnobelpreises bekannt gegeben. Die Auszeichnung ging an das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen.

Das WFP wird für seinen Einsatz im Kampf gegen den Hunger und für den Frieden in Konfliktregionen ausgezeichnet. Darin kommt klar zum Ausdruck, dass der größte Teil der Hungers aufgrund von Kriegen und Konflikten entsteht. Das in 2010 ausgerufenen Millenniumsziel, den Hunger um 50% zu reduzieren, war auf einem guten Weg, als der Krieg in Syrien ausbrach. Heute gibt es keine Hoffnung mehr, dass die „sustainable development goals“ (nachhaltige Entwicklungsziele) der UN von 2015, die u.a. die Beseitigung von Hunger und Armut bis 2030 vorsehen, erreicht werden können. Dabei wäre es möglich, die rund 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde zu ernähren.

 Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller sagt in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen dazu:

"Es fehlt weltweit der politische Wille. Und deshalb sage ich: Hunger ist Mord, da wir dies heute ändern könnten. Schauen Sie, allein für Rüstung werden weltweit jedes Jahr 1700 Milliarden Euro ausgegeben. Für Entwicklung nur 170 Milliarden. Dies ist ein inakzeptables Missverhältnis".

Am heutigen Welternährungstag sollte auch darüber diskutiert werden!!!

Ein Baustein zur Verringerung von Armut und Hunger wäre die rasche Verabschiedung eines Lieferkettengesetztes. Entsprechend dem Koalitionsvertrag hat Arbeitsminister Hubertus Heil, SPD, einen „Gesetzentwurf für verantwortungsvolle Lieferketten“ vorgelegt.

Außerdem will Heil die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um den Vorschlag von EU-Justizkommissar Didier Reynders für ein europäisches Lieferkettengesetz zu unterstützen. „Ein deutsches Gesetz wäre Rückenwind für Europa“ sagt Heil. Ein europäisches Gesetz wiederum sei gut, um einheitliche Regeln zu haben wie sie die Unternehmen wünschen.

Warum also blockiert Wirtschaftsminister Altmaier, CDU, das Gesetz???

Es ist dringend Zeit zum Handeln!

Übrigens, auch wir als Verbraucher können zu besseren Produktions- und Lebensbedingungen in den armen Ländern beitragen!

Achten wir auf Fair-Trade-Labels und bei Kleidung zumindest auf den „grünen Knopf“!

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Terminankündigungen für den OV

Nominierungskonferenz zur Bundestagswahl 2021, 15.10 um 18.30 Uhr Kongresshalle BB, mit Gastredner Andreas Stoch, MdL. Im Anschluss findet die Kreismitgliederversammlung statt.

Die nächste Fraktionssitzung findet am 19.10.2020 um 19.00 Uhr im Sängerheim in Merklingen statt. Im Anschluss an die Fraktionssitzung ist eine Vorstandssitzung geplant.

9.11. Besuch der SPD- Vorsitzenden Saskia Esken um 18. 30 im kath. Gemeindehaus/ St. Augustinus mit „Bericht aus Berlin“.

Das Kulturfest am 21.11. mit Thomas Reis müssen wir dieses Jahr Corona-bedingt leider ausfallen lassen.

STL

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