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Die Stuttgarter IG Metall stellt sich neu auf

Die Stuttgarter IG Metall stellt sich neu auf


Anmerkung: Die IG Metall Stuttgart ist für die Stadt Stuttgart und den Landkreis Böblingen zuständig. Das bedeutet, dass sie die Interessen der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in diesen Regionen vertritt. Der Landkreis Böblingen ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Industrieunternehmen, insbesondere aus der Automobilindustrie und der Automobilzulieferindustrie


 


Die Delegiertenversammlung der IG Metall Stuttgart hat heute Liane Papaioannou zur Ersten Bevollmächtigten der örtlichen Geschäftsstelle gewählt. Seit März 2024 war sie als Zweite Bevollmächtigte in Stuttgart tätig und tritt nun die Nachfolge von Klaus Stein an, der diese Position vorübergehend kommissarisch innehatte.

Neben der Wahl der Ersten Bevollmächtigten wurden auch die weiteren Mitglieder der Geschäftsführung neu gewählt:

Tamara Hübner übernimmt die Rolle der Zweiten Bevollmächtigten von Liane Papaioannou. Sie war unter anderem zuvor Erste Bevollmächtigte der IG Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd sowie Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Ingolstadt.

Antonio Potenza wurde zum Kassierer gewählt. Er war zuletzt politischer Sekretär der IG Metall Stuttgart und folgt auf Jordana Vogiatzi, die zukünftig andere Aufgaben innerhalb der IG Metall übernehmen wird.

Die Delegierten stimmten mit großer Mehrheit für die Personalvorschläge des Ortsvorstandes:

Liane Papaioannou wurde mit 93,71 Prozent der Stimmen zur Ersten Bevollmächtigten gewählt.
 

Tamara Hübner wurde mit 87,37 Prozent der Stimmen zur Zweiten Bevollmächtigten gewählt.
 

Antonio Potenza wurde mit 92,98 Prozent der Stimmen zum Kassierer gewählt.
 

Alle Drei zeigten sich erfreut über das entgegengebrachte Vertrauen in das neue Geschäftsführungsteam.

Liane Papaioannou: „Ich freue mich über das große Vertrauen und die Möglichkeit, den Erfolg der IG Metall Stuttgart verantwortlich mitzugestalten.“ In ihrer Rede an die Delegierten betonte sie: „Die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre ist es, Wertschöpfung und Beschäftigung im gesamten Automotive-Sektor zu sichern. Diese Branche entscheidet wie keine andere über die Zukunft unseres Landes und ganz besonders über den Wohlstand in der Region Stuttgart. Der IG Metall Stuttgart kommt als Stellvertreterin der Beschäftigten dabei eine entscheidende Rolle zu.“

Tamara Hübner ergänzte: „Die Durchsetzungsstärke der IG Metall beruht auf der aktiven Beteiligung ihrer Mitglieder und der effektiven Arbeit ihrer Gremien. Durch die engagierte Mitwirkung der Beschäftigten auf allen Ebenen setzten wir uns erfolgreich für die Interessen der Arbeitnehmer*innen ein. Diese kollektive Stärke ermöglicht es uns, die Herausforderungen der Transformation entschlossen anzugehen und eine gerechte Zukunft zu gestalten.” 

Antonio Potenza betonte: „In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels brauchen wir alle Kraft, um die Interessen der abhängig Beschäftigten erfolgreich zu wahren. Konservative und besonders populistische Kräfte haben ganz eindeutig das Ziel, die Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte in den Betrieben einzuschränken – dagegen werden wir uns wehren und eine klare Haltung zeigen.“

Christiane Benner, die Erste Vorsitzende der IG Metall und Barbara Resch, die Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg gratulierten den neu gewählten Mitgliedern der Geschäftsführung und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Im Namen der IG Metall Stuttgart bedankte sich Liane Papaioannou auch herzlich bei Jordana Vogiatzi für ihre wertvolle Arbeit. Rund 20 Jahre hat sie sich mit großem Engagement für die Belange der IG Metall Mitglieder in Stuttgart eingesetzt, davon über fünf Jahre in verantwortlicher Funktion als Kassiererin der IG Metall Stuttgart.

Abschließend dankte die neu gewählte Erste Bevollmächtigte ihrem Vorgänger Klaus Stein, der diese Position seit dem letzten Jahr kommissarisch innehatte und durch seine solidarische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team vor Ort die Weichen für die Neuausrichtung gestellt hatte.

 

Kundgebung in Herrenberg am Samstag 18.01.2025

Kundgebung in Herrenberg am Samstag 18.01.2025

Bericht SWR Aktuell ab 04:08 

 

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxNzgwNDk


 

Ein Leben für Frieden & Arbeit

 

 

 

Über viele Jahrzehnte war Paul Schobel als Betriebsseelsorger im Einsatz für Frieden, faire Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und die Würde der Arbeitnehmer*innen. In dieser Zeit musste er viele Widerstände überwinden, hat Brücken geschlagen und viel für die Menschen geleistet. Im Sommer 2024 wurde er dafür mit der Hans-Böckler-Medaille geehrt, der höchsten gewerkschaftlichen Ehrung in Deutschland. Peter und Andre sprechen mit Paul über seine Arbeit und sein Leben

Sindelfinger Zivilgesellschaft erhebt Stimme für Vielfalt, Demokratie und Menschlichkeit

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Quer durch alle Altersstufen, Nationalitäten, Berufe und Religionen erhebt auch Sindelfingen seine Stimme gegen Rassismus, Faschismus, Ausgrenzung, für Vielfalt, Demokratie und Menschlichkeit.


 



 

Warnstreik bei Schnorr Sindelfingen

04.11.2024 IG Metall 

Am Montag-Mittag machten die Beschäftigten bei Schnorr in Sindelfingen deutlich, dass sie hinter den Forderungen der aktuellen Tarifrunde stehen.
 

 Warnstreik bei Schnorr (Fotos: Julian Rettig)






 

Am Montag-Mittag machten die Beschäftigten bei Schnorr in Sindelfingen deutlich, dass sie hinter den Forderungen der aktuellen Tarifrunde stehen. Ein Großteil der Belegschaft folgte dem Ruf der IG Metall und legte zur Mittagszeit die Arbeit nieder, um sich zu einer Kundgebung zu versammeln.
Maren Of, Politische Sekretärin der IG Metall Stuttgart: "Leider gibt es auch nach der Verhandlung letzten Donnerstag keine substantiell sichtbaren Verbesserungen im Angebot der Arbeitgeber. Es wird deutlich, es braucht mehr Druck und starke Warnstreiks. Das machen wir heute und hier!"

Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie 2024
Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie eine tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte um 7 Prozent sowie eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen von 170 Euro für die Auszubildenden und dual Studierenden bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

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