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"Meine Meinung" von Bodo Philipsen im Gäuboten vom 15.7.2026
Das löst berechtigt Nachfragen aus: Verwaltung und Gemeinderat wollen Zuschüsse für die Jugendarbeit kürzen, lautet eine Überschrift im Gäuboten. Nirgendwo ist Sparen teurer als bei Kindern und Jugendlichen. Nur mit selbstbewussten, kreativen, sozialen und gut ausgebildeten jungen Menschen hat Deutschland eine Zukunft. Übrigens auch die Alten. Und es steht nicht gut darum: Während die Leistungen in Deutsch und Mathe ständig abnehmen, nimmt die Zahl auffälliger Jugendlicher in den Schulen und die Zahl der Schulabbrecher zu. Und wäre das nicht schlimm genug, so kommt hinzu, dass populistischen Parteien rechts und links bei Jugendlichen immer mehr Anhänger finden. Deswegen wünschen wir mehr Förderung in den Kindertagesstätten, die zudem verpflichtend und kostenfrei sein sollen.
Aktuelle Studien belegen, dass gerade unser Landkreis Böblingen gute Chancen im Transformationsprozess hat, weil industrielle Erfahrung auf wegweisende Forschung und Entwicklung stößt. Unser Landkreis ist neben der Automobilindustrie ein bedeutender IT-Standort. Die hohe Dichte an Fachkräften, Forschungseinrichtungen und digitalen Netzwerken schafft gute Voraussetzungen für Wachstum in Bereichen wie Medizintechnik, GreenTech, digitale Dienstleistungen, Luft- und Raumfahrt, aber auch in vernetzte Mobilität, Wasserstofftechnologien oder Industrie 4.0. Eine besondere Stärke des Landkreises liegt in seiner hohen Innovationsfähigkeit.
Eine Politikerin und Politik zum Anfassen: Jasmina Hostert, unsere Bundestagsabgeordnete für den Kreis Böblingen, hat unseren Ortsverein in Schönaich besucht. Es sind eben nicht “Die da oben”, die angeblich abgehobene Politik im “Raumschiff Berlin” machen, sondern “richtige” Menschen, mit denen man in Kontakt treten kann und die nicht nur reden, sondern auch zuhören. Genau so haben wir Jasmina Hostert erlebt.
Natürlich hat Jasmina Hostert auch geredet, genauer gesagt über die aktuelle politische Situation im Bund und auf Landesebene berichtet. Hierüber darf an dieser Stelle jedoch nichts geschrieben werden, weil das Redaktionsstatut Veröffentlichungen zu u. a. bundes-, landes- oder kreispolitischen Themen auch dann verbietet, wenn diese Themen in Schönaich und mit Schönaicherinnen und Schönaichern behandelt werden. Dabei ist sie auf den Zustand und das Erscheinungsbild der Koalition eingegangen. Natürlich sei nicht alles positiv. Die Entscheidungen kämen häufig erst nach öffentlichen Diskussionen zustande, die nicht nur die legitimen unterschiedlichen Meinungen innerhalb der Koalition widerspiegelten, sondern auch von überflüssigem Störfeuer begleitet seien. Beispielhaft seien die nicht von der SPD geführte Diskussion über einen Kanzlerwechsel oder die abwegige Forderung von Seiten der CDU nach der Abschaffung des 1. Mai als Feiertag genannt. Solches Störfeuer würde leider die öffentliche Wahrnehmung prägen. In der SPD entstehe zunehmend der Eindruck, dass namhafte Kreise der CDU nicht wirklich an einem Erfolg der Koalition und der Kanzlerschaft von Herrn Merz interessiert seien. Tatsächlich arbeite die Koalition hart in der Sache und komme zu vernünftigen Entscheidungen, beispielsweise im Bereich der Sozial- und Gesundheitsreformen sowie in der Migrationspolitik. Nur so viel sei noch angemerkt: Jasmina Hostert hat unter anderem die Entscheidungen zum Investitionsfonds und die daraus resultierenden Möglichkeiten für Schönaich dargestellt.
Jasmina Hostert hat auch zugehört und sich zahlreichen Fragen der anwesenden Mitglieder des SPD-Ortsvereins gestellt.Insbesondere ging es um die Wahrnehmung des Markenkerns der SPD als “Fortschritts- und Gerechtigkeitspartei”. Die SPD dürfe sich nicht nur im Kleinklein bewegen, sondern müsse stärker die großen Linien aufzeigen, beispielsweise anhand von zwei bis drei Themen. Als Handlungsfelder wurden die Bereiche Wohnen/Mieten und Gesundheit/Pflege genannt Jasmina Hostert wird unsere Anregungen mit nach Berlin nehmen. So geht Politik zum Anfassen!
Erklärung:
Rote Abschnitte konnten im Mitteilungsblatt nicht veröffentlicht werden, weil das Redaktionsstatut Veröffentlichungen zu u. a. bundes-, landes- oder kreispolitischen Themen auch dann verbietet, wenn diese Themen in Schönaich und mit Schönaicherinnen und Schönaichern behandelt werden.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte mal wieder zum Dialog eingeladen. Diesmal kamen die Vertreter der Quartiere in der Kernstadt. Die Stadträte wollten wissen, wie das neue vor einem Jahr beschlossene Modell der Bürgerbeteiligung läuft und die Antwort der Quartiersvertreter war eindeutig: „Eine Erfolgsgeschichte“.
Einen Blick hinter die politischen Kulissen der Landespolitik aus erster Hand erhielten die Sozialdemokraten auf ihrer Mitgliederversammlung von Rafael Binkowski. Der Chefredakteur des Staatsanzeigers hat sie schon alle interviewt: Vom neuen Ministerpräsidenten Cem Özdemir, über Manuel Hagel bis hin zum Oppositionsführer Sascha Binder. „Es war am Ende die charismatische und sehr bekannte Person Özdemir, die die Wahl entschieden hat.“
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