22.05.2019 in Gemeindenachrichten von SPD Gäufelden

SPD-Gemeinderatskandidaten machen Rundgang durch Nebringen und informieren sich über das Thema Gemeinwohlökonomie

 

Am Sonntag, 19.05.2019 haben sich die SPD-Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten bei einem Rundgang durch Nebringen einen Überblick über die Situation vor Ort verschafft und sich im Anschluss über das Thema Gemeinwohl-Ökonomie informiert.

 

Die Vor-Ort-Begehung startete am Gäufeldener Bahnhof, führte über das Industriegebiet bis zur neu gebauten Gemeinschaftsschule, vorbei am Neubaugebiet Bettäcker bis zum Stephansheim.

 

Nicht barrierefreie Unterführung am Gäufeldener Bahnhof
 

„Ich fahre berufsbedingt unter der Woche vom Gäufeldener Bahnhof mit dem Regionalzug nach Böblingen. Leider hat sich am Zustand des Bahnhofs in den letzten Jahren nichts zum Positiven verändert. Wir fordern für den Gäufeldener Bahnhof dringend einen barrierefreien Gleiszugang, mehr Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder, eine E-Ladestation für Autos, eine höhere Sauberkeit sowie Mülleimer“, meint Christian Berger, SPD-Gemeinderatskandidat aus Nebringen. 

 

 Christian Berger am Gäufeldener Bahnhof
 

„Außerdem setzen wir uns für einen S-Bahnanschluss in Nebringen ein, bessere Taktzeiten für die Busse und die Regionalbahn sowie einen direkten Bahnanschluss an den Stuttgarter Flughafen“, ergänzt Lisa Lux, SPD-Gemeinderatskandidatin aus Nebringen.

 

„Darüber hinaus sehen wir für das Industriegebiet in Nebringen noch großes Potential. Es ist uns ein Anliegen weitere Firmen und Unternehmen zu gewinnen, die sich bei uns niederlassen und Arbeitsplätze schaffen“, führt Christian Berger weiter aus.

 

Weitere Themen des Rundgangs waren die Gemeinschaftsschule und die Kindertageseinrichtungen, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Bauplätzen, das Neubaugebiet Bettäcker sowie die Verkehrsführung.

 

Lux Lux mit Blick auf das Neubaugebiet Bettäcker

 

„Es bleibt festzuhalten, dass uns die Rundgänge durch Tailfingen, Öschelbronn und Nebringen viele neue Erkenntnisse gebracht haben, die wir gerne in praktische Politik umsetzen möchten. Wir werden solche Begehungen zukünftig regelmäßig durchführen und Konzepte für die drei Teilorte und die Gemeinde als Ganzes entwickeln“, meint Julia Jacob, SPD-Gemeinderatskandidaten aus Öschelbronn sowie SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Gäufelden abschließend.

 

Im Anschluss an den Rundgang hat Thomas Melchinger vom GWÖ-Netzwerk einen Vortrag zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie gehalten.

„Unser jetziges Wirtschaftssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle.“ Mit diesem Zitat von Christian Felber, Autor des Buches „Gemeinwohl-Ökonomie“ und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung, führt Melchinger in seinen Vortrag ein.

„Unter Gemeinwohl-Ökonomie versteht man ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Als zentrale Werte gelten hierbei Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung“, erläutert Melchinger.

 

v.l.n.r. Lisa Lux, Manfred Zoellner, Thomas Melchinger, Julia Jacob und Christian Berger

 

Anhand einer Gemeinwohl-Matrix können Unternehmen und Organisationen ihre unternehmerischen und gemeinnützigen Tätigkeiten bewerten. Dabei stellt die Gemeinwohl-Matrix die Basis für die Erstellung eines Gemeinwohl-Berichts dar, einer umfassenden Dokumentation der Gemeinwohl-Orientierung eines Unternehmens / einer Organisation.

„Ziel der Bewertung ist es, die Wirkung von unternehmerischen Aktivitäten auf das Gemeinwohl sichtbar zu machen. Dabei stuft sich die berichtende Organisation auf einer Skala ein, je nachdem wie stark der jeweilige Wert in der Organisation gelebt wird. Dieser Prozess fördert somit eine werteorientierte Weiterentwicklung ohne dass dabei Vorschriften gemacht werden“, ergänzt Melchinger.

„Die Gemeinwohl-Bilanz wurde so entwickelt, dass sie für Unternehmen jeder Branche, jeder Größe und jeder Rechtsform anwendbar ist - vom gemeinnützigen Verein über den mittelständischen Familienbetrieb bis zum Konzern oder der öffentlichen Universität“, führt Melchinger weiter aus.

„Wichtig bleibt aber auch, dass jede und jeder Einzelne bei sich selbst anfängt und einen Beitrag für eine Veränderung des Wirtschafssystems leistet. Auch darauf möchte die Gemeinwohl-Ökonomie aufmerksam machen“, meint Melchinger abschließend.

„Wir müssen Ideen entwickeln, wie nachhaltiges Wirtschaften in der praktischen Umsetzung funktionieren kann und dabei möglichst viele Menschen mitnehmen. Gerne möchten wir mit Herrn Melchinger zu diesem Thema weiter im Gespräch bleiben“, ergänzt Julia Jacob abschließend.

 

12.04.2019 in Gemeindenachrichten von SPD Mötzingen

Gemeinderatswahl 2019

 
Gemeinderatswahl Titelbild

Die Gemeinderatswahl in Mötzingen steht vor der Tür, am 26. Mai 2019 ist es soweit.

Der SPD Ortsverein Mötzingen legt folgendes Programm für die Wahl vor, welches Sie über diesen Link aufrufen können.

Zusätzlich bieten wir den Flyer des Kreisverband Böblingen SPD zur Wahl, als digitale Version zur Verfügung. Flyer

06.04.2019 in Gemeindenachrichten von SPD Waldenbuch

Flurputzete 2019

 

Es ist einiges zusammengekommen, bei der heutigen Flurputztete! Trotzdem hat es Spass gemacht. Und anschließend gab's Rote vom Grill auf dem "alten" Bauhof! Und von Walter gleich die Fotos von heute vormittag. Danke, Walter!

Und natürlich herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!

22.02.2019 in Gemeindenachrichten von SPD Ortsverein Bondorf - Für ein soziales Bondorf

Bondorfer Nachrichten: Bericht von der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins

 

In der 8. Ausgabe der Bondorfer Nachrichten, Seite 25 unten, findet sich ein Bericht von der Jahreshauptversammlung 2019 des SPD Ortsvereins.

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30.11.2018 in Gemeindenachrichten von SPD Waldenbuch

Mehrgenerationenhaus auf der Hallenbadwiese

 

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Vorentwurf des Bebauungsplans für das Mehrgenerationenquartier auf der Hallenbadwiese einstimmig beschlossen. Es sollen dabei im Wesentlichen zwei Gebäudekomplexe mit insgesamt ca. 60 Wohnungen entstehen, wobei einer -zur Mozartstraße hin – hauptsächlich verschiedenen Wohnformen für Senior/innen dient und der andere als Mehrgenerationenhaus geplant ist. Letzterer kann bis zu 5 Vollgeschosse umfassen, ersterer nur bis zu 4 Vollgeschosse, um einen Übergang zur der sich westlich anschließenden niedrigeren Bebauung zu schaffen.

Die erste Reihe des Hallenbadparkplatzes, die sich nördlich direkt an die Bebauung anschließt, soll dabei überplant werden. Unsere Anregung war, hier keine wie im Vorentwurf angedacht, privaten Parkplätze auszuweisen, denn sonst wird die Kapazität des Hallenbadparkplatzes an manchen Tagen nicht mehr ausreichen.

Des Weiteren sähen wir es gerne, wenn Solaranlagen auf die Dächer kämen und auf diesen Flächen dann die Verpflichtung einer Dachbegrünung entfallen kann.

Außerdem beantragen wir, für das Mütter- und Nachbarschaftszentrum und die Vereine geeignete Räumlichkeiten im Mehrgenerationenhaus vorzusehen. Das MüZe hat derzeit in der Hindenburgstraße im Städtle ungünstig gelegene Räume, da der Hauptteil der jungen Familien auf dem Kalkofen wohnt.

Alle Haushaltsanträge finden Sie unter www.spd-waldenbuch.de/haushaltsantraege-2019/.

Welches Konzept im Mehrgenerationenhaus tatsächlich zum Tragen kommt, ist noch offen.

Ebenso ist hier ein zukunftweisendes Energiekonzept von Nöten.

Um die allgemeine Wohnungsnot zu lindern, hatten wir schon vergangenes Jahr beantragt, zu prüfen, welche städtischen Flächen in den nächsten Jahren für die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum in Frage kämen. Dieses Jahr haben wir den Antrag präzisiert und möchten nun erreichen, dass u.a. auf der Hallenbadwiese 30% der Wohnungen zu einem Preis von unter 10 € / m2 vermietet werden.

Heidrun Rohse für die SPD-Fraktion

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