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Die AfA Baden-Württemberg hat sich neu aufgestellt – Jetzt brauchen wir euch!

AFA: Materialien

Mitteilung des AfA Landesvorstand an die SPD Kreisvorsitzenden und AfA Kreisvorsitzende in den bestehenden AfA Kreisverbänden

Die AfA Baden-Württemberg hat sich neu aufgestellt – Jetzt brauchen wir euch!

Liebe Genossinnen und Genossen,

die AfA in der SPD Baden-Württemberg hat auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am 14. März 2026 einen neuen Landesvorstand gewählt. Daniel Sauerbeck wird die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen auch in den kommenden zwei Jahren als Landesvorsitzender vertreten.

Den neuen AfA-Landesvorstand findet ihr hier:
https://www.afa-bw.de/afa-landesvorstand/

Mit der Neuwahl des Landesvorstands ist die AfA Baden-Württemberg personell neu aufgestellt. Damit verbinden wir den Anspruch, die Arbeitsgemeinschaft in den kommenden zwei Jahren im Land, in den Regionen und besonders vor Ort in den Kreisverbänden weiter zu stärken. Unser Ziel ist es, bestehende AfA-Strukturen besser zu unterstützen, interessierte Mitglieder leichter einzubinden und die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD Baden-Württemberg wieder deutlicher hörbar zu machen.

Die AfA in der SPD

Die AfA ist die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerinnenfragen innerhalb der SPD. Sie bündelt die Perspektiven von Beschäftigten, Betriebs- und Personalrätinnen, Gewerkschafter*innen sowie allen Genossinnen und Genossen, die sich für gute Arbeit, Mitbestimmung und soziale Sicherheit einsetzen. Damit ist sie eine wichtige Stimme für die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in unserer Partei.

Eine starke AfA als Gewinn für euren Kreisverband

Eine aktive AfA vor Ort ist nicht nur für die Arbeitsgemeinschaft selbst ein Gewinn. Sie stärkt den gesamten Kreisverband: durch Kontakte in Betriebe, Verwaltungen und Gewerkschaften, durch Mitglieder mit konkreter Erfahrung aus der Arbeitswelt und durch Themen, die viele Menschen unmittelbar betreffen.

Gerade wenn die SPD wieder stärker werden will, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Erfahrungen, Interessen und Sorgen wieder deutlicher im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit stehen. Eine starke AfA hilft dabei, diese Perspektiven in die Arbeit der Kreisverbände einzubringen und die SPD vor Ort wieder stärker als Partei der Arbeit sichtbar zu machen.

In vielen Kreisverbänden gibt es bereits aktive AfA-Strukturen oder engagierte Genossinnen und Genossen, die sich als Arbeitnehmerinnen, Betriebs- und Personalrätinnen, Gewerkschafterinnen oder mit ihrer beruflichen Erfahrung einbringen. Dieses Potenzial wollen wir gemeinsam mit euch sichtbarer machen, besser vernetzen und weiter stärken.

Was wir jetzt brauchen

  • Unterstützt bestehende AfA-Arbeitsgemeinschaften in euren Kreisverbänden und helft dabei, interessierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen einfachen Zugang zur Mitarbeit in der SPD und in der AfA zu ermöglichen.

  • Wenn es in eurem Kreisverband bereits eine AfA gibt, kommt gerne auf die dort Aktiven zu und unterstützt sie bei ihrer Arbeit.

  • Wenn es noch keine aktive AfA-Struktur gibt, helft bitte dabei, interessierte Mitglieder zu identifizieren und den Kontakt zum AfA-Landesvorstand herzustellen.

  • Ebenso wichtig ist die Pflege und Aktualisierung der in der Mitgliederverwaltung erfassten AfA-Mitglieder. Bitte unterstützt gemeinsam mit den Regionalzentren dabei, die entsprechenden Daten aktuell zu halten.

  • Eine gute Datenbasis ist die Voraussetzung dafür, dass wir Mitglieder gezielt ansprechen, Strukturen vor Ort stärken und unsere Arbeit weiterentwickeln können.

  • Der AfA-Landesvorstand unterstützt euch gerne dabei, Kontakte herzustellen, interessierte Mitglieder anzusprechen oder erste Schritte zum Aufbau beziehungsweise zur Wiederbelebung einer AfA-Struktur vor Ort zu gehen.

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD Baden-Württemberg wieder deutlich vernehmbar zu machen – und die SPD für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder attraktiver und wählbarer zu machen.

Mit solidarischen Grüßen

AfA-Landesvorstand

SPD und AfA zum 1. Mai: „Arbeitnehmer sind kein Ballast, den man über Bord wirft, wenn der Wind rauer wird!“

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SPD und AfA zum 1. Mai: „Arbeitnehmer sind kein Ballast, den man über Bord wirft, wenn der Wind rauer wird!“

SPD ruft zur Teilnahme an Kundgebungen auf

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai rufen die SPD Baden-Württemberg und ihre Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) zur landesweiten Teilnahme an den Kundgebungen des DGB auf. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ unterstützen die Sozialdemokraten die Veranstaltungen gegen die aktuelle Entlassungswelle in der Industrie.

Andreas Stoch, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, kritisiert die Strategien vieler Konzerne scharf:

„Während Unternehmen über Jahrzehnte Rekordgewinne eingefahren haben, landen nun ausgerechnet die Menschen auf der Straße, die diesen Wohlstand erarbeitet haben. Es ist unanständig, loyale Beschäftigte für ein paar Prozente mehr Rendite vor die Tür zu setzen.“

Für Stoch ist klar, dass die Mitarbeitenden nicht für Managementfehler haften dürfen:

„Die Arbeitnehmer haben diese Krise nicht verursacht. Sie dürfen jetzt nicht die Zeche zahlen, während die Aktionäre weiter abkassieren. Wer die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs sichern will, muss in Köpfe und Innovationen investieren, statt an der sozialen Sicherheit zu sägen.“

Die AfA Baden-Württemberg unterstreicht die Dringlichkeit der Kundgebungen. Der Landesvorsitzende Daniel Sauerbeck ruft alle Bürger zum Mitmachen auf:

„Der 1. Mai ist kein gemütlicher Feiertag, sondern unser Kampftag für Gerechtigkeit. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind kein Luxus, sondern die Grundlage für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

„Ein starker Sozialstaat gibt uns Beschäftigten Sicherheit. Deshalb setzen wir auch ein Zeichen gegen die Angriffe auf den 8-Stunden-Tag, unsere Rente oder Kürzungen in der Gesundheitsvorsorgung. Wir lassen nicht zu, dass diese soziale Basis zerstört wird.“

Stuttgart, 29.04.2026

Geplante Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind sozialpolitischer Rückschritt

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Geplante Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind sozialpolitischer Rückschritt

Veröffentlicht am 16.04.2026 in Pressemitteilungen AfA Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Baden-Württemberg (AfA Baden-Württemberg) kritisiert die aktuell diskutierten Reformüberlegungen zur gesetzlichen Krankenversicherung und insbesondere die geplante Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall scharf.

Nach Berichten aus Koalitions- und Regierungskreisen wird im Rahmen einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung unter anderem eine Reduzierung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall geprüft, darunter auch eine mögliche Verkürzung der bisherigen sechswöchigen Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber sowie weitergehende Einschränkungen bei der Kostenübernahme im Krankheitsfall.

AfA Baden-Württemberg: Krankheit darf nicht zum finanziellen Risiko werden

Die AfA Baden-Württemberg warnt davor, die finanzielle Absicherung von Beschäftigten im Krankheitsfall aufzuweichen. Die Lohnfortzahlung von 100 Prozent für bis zu sechs Wochen ist ein zentraler sozialstaatlicher Schutzmechanismus und Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität.

„Wer krank ist, muss sich auf Genesung konzentrieren können – ohne Angst vor Einkommensverlusten. Eine Kürzung der Lohnfortzahlung würde genau das Gegenteil bewirken“, erklärt die AfA BaWü.

Falsche Prioritäten in der Reformdebatte

Die derzeitige Debatte über die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird nach Einschätzung der AfA Baden-Württemberg zu stark auf Kostensenkung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verengt. Statt soziale Leistungen zu kürzen, müssten strukturelle Ursachen der Finanzierungsprobleme in den Blick genommen werden – etwa Preisentwicklungen im Gesundheitswesen, Effizienzdefizite und eine gerechtere Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Belastung der Beschäftigten steigt bereits

Bereits jetzt steigen die Krankenkassenbeiträge für Versicherte in vielen Bereichen spürbar. Gleichzeitig verzeichnen Arbeitgeber wachsende Kosten durch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die zuletzt auf rund 82 Milliarden Euro jährlich geschätzt wurden. Diese Entwicklung darf jedoch nicht einseitig zulasten der Beschäftigten „gelöst“ werden.

AfA Baden-Württemberg fordert soziale Ausrichtung der Reform

Die AfA BaWü fordert die politisch Verantwortlichen auf, die geplante Reform der Krankenversicherung sozial gerecht auszugestalten:

  • Keine Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Stärkung der solidarischen Finanzierung der GKV
  • Fokus auf gerechte Einnahmeseite statt Leistungskürzungen
  • Schutz von Beschäftigten vor zusätzlichen finanziellen Risiken bei Krankheit

Fazit

Eine moderne Gesundheitspolitik darf nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stattfinden. Die AfA Baden-Württemberg wird sich entschieden gegen jede Absenkung sozialer Schutzrechte im Krankheitsfall einsetzen.

Die AfA fordert die SPD auf, sich gegen den Vorschlag der CDU zu stellen!

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