Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Einladung vom Ortsverein Neuffen

Vom Ortsverein Neuffen bekamen wir eine Einladung zu einem Jazz-Früschoppen, die wir hier natürlich weitergeben möchten.

 

Europawahl 2014: Was ist übrig vom Sozialmodell Europa?

 

Europawahl 2014: Was ist übrig vom Sozialmodell Europa?

Am Freitag, 09. Mai 2014, 
um 19:30 Uhr
im Arbeiterzentrum Böblingen, Sindelfinger Str. 14

Europa im Spagat: Auf der einen Seite rücken wir immer enger zusammen, Arbeit, Leben, Wohnen ist international selbstverständlicher geworden denn je. Auf der anderen Seite werden die Sozialstandards immer schlechter, Arbeitslosigkeit und fehlende soziale Absicherung sind eine große Bedrohung für viele Menschen – nicht nur in den Krisenländern.

Die Europawahl am 25.5.2014 steht vor der Tür. Dadurch wird mit darüber entschieden, ob in Europa künftig eine Politik für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit gemacht wird und ob den rechten Parteien und Europaverweigerern die Grenzen aufgezeigt werden.

Wir brauchen im Europäischen Parlament Abgeordnete, die das Europäische Projekt für sozialen Fortschritt gestalten, um die ungerechte Sparpolitik, Arbeitslosigkeit, Armut, Ungleichheit sowie Lohn- und Steuerdumping zu überwinden. Sie sollen eintreten für ein Europa, das die Menschen und nicht die Märkte in den Mittelpunkt stellt.

Darüber möchten wir diskutieren mit

Evelyne Gebhardt MdEP, SPD

Apostolos Kelemidis, CDU

Dr. Bernd Murschel MdL, Grüne

 

 

1904-2014 "110 Jahre Tradition sozialdemokratischer Kommunalpolitik in Waldenbuch" Festakt am 09.05.14 im HdB Waldenbuch

Liebe Waldenbucherinnen, liebe Waldenbucher, 

 

bei der Bürgerausschusswahl des Jahres 1904 wurden von der Liste des Arbeitervereins die

Kandidaten Jakob Herre, Schneidermeister, und Jakob Wagner, Kronenwirt, gewählt.

Damit waren erstmals Sozialdemokraten ins Waldenbucher Rathaus eingezogen.

Sie haben die Chance der politischen Beteiligung....

 

 

Europa eine Seele geben - Vortrag in Schönaich am 9. April 2014

Am 09.04.2014 hielt Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann von der Evangelische Akademie Bad Boll, einen Vortrag zum Thema " Europa eine Seele geben".

Europa eine Seele geben - Vortrag in Schönaich am 9. April 2014

Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann
Evangelische Akademie Bad Boll


Europa eine Seele geben
Vortrag in Schönaich am 9. April 2014

1. Europäische Träume
Am Anfang der Geschichte Europas steht ein Traum: Als der Göttervater Zeus die liebliche Europa, die Tochter Asiens, entdeckt, ist er von ihrer Schönheit ganz hingerissen und entführt sie mit den Worten: "Sei unbesorgt, du Schöne, denn einer herrlichen Zukunft trage ich dich entgegen!“

Am Anfang der Geschichte des Christentums in Europa steht ebenfalls ein Traum: Dem Apostel Paulus erschien auf seiner Missionsreise entlang der Westküste der heutigen Türkei mitten in der Nacht „ein Mann aus Mazedonien“. Dieser bittet ihn, „komm herüber und hilf uns“. Die Apostelgeschichte berichtet, wie Paulus mit seinen Begleitern umgehend
nach Griechenland aufbricht, „gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen“. (Apostelgeschichte 16,9-10). Sie nehmen das nächste Schiff und gelangen in die römische Kolonie Philippi, wo sie bei einer gottesfürchtigen Frau mit Namen Lydia, einer Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira Aufnahme finden. Lydia bildet dann mit ihrer Familie den Kern der ersten europäischen Gemeinde.

Diese Geschichte ist aus verschiedenen Gründen spannend. Sie erinnert daran, dass die Wurzeln der christlichen Kultur in Kleinasien liegen, auf der anderen Seite des Mittelmeers. Die erste europäische Christin war demnach eine Frau aus der heutigen Türkei, im Übrigen keine rechtlose und verfolgte Frau, sondern eine wohlhabende Tuchhändlerin. Lydia hat nach der Apostelgeschichte auch die erste christliche Gemeinde in Europa geleitet. Eine reiche türkische Frau als Leiterin der ersten christlichen Gemeinde
in Europa – vielen unserer Kirchen fehlt heute schon die Vorstellungskraft für eine Situation, die zu biblischen Zeiten eine ganz selbstverständliche Realität in Europa war.

Am Anfang des europäischen Einigungsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg stand ebenfalls ein Traum. Das ist der letzte in meiner Reihe europäischer Träume.

Am 9. Mai 1950 gab der französische Außenminister Robert Schuman eine Erklärung ab, die den Grundstein für die heutige Europäische Union legte. Auf der Grundlage eines Konzepts von Jean Monnet schlug er vor, die westeuropäische Stahl- und Kohleindustrie zusammenzuschließen, um gemeinsam in Europa Frieden, Freiheit und Wohlstand zu schaffen. Schuman erklärte: „Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und 2
auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung: Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen.“ Die Größe der Aufgabe, die hier angegangen wurde, war Schumann sehr bewusst. „Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen.“

Was ist aus diesen Träumen geworden?
Die Vision eines geeinten Europas, das gemeinsam für Frieden, Freiheit und Wohlstand .......
 

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