Veranstaltungen
Menschenkette Neckarwestheim - Stuttgart am 12. März
An der Menschenkette am 12. März vom AKW Neckarwestheim zur Staatskanzlei in Stuttgart wollen wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten möglichst zahlreich teilnehmen. Wir wollen, dass Neckarwestheim I so schnell wie möglich abgeschaltet wird, weil dieser Altmeiler den erforderlichen Sicherheitsstandards schon lange nicht mehr entspricht. Wir wollen, dass am von Rot-Grün ausgehandelten Atomausstieg festgehalten wird, weil Atomkraftwerke ein unzumutbares Risiko für uns und für die Nachwelt darstellen. Und wir wollen bis zum Jahr 2050 die gesamte in Baden-Württemberg produzierte Strommenge auf Erneuerbaren Energien umstellen.
Die Landesregierung und Stefan Mappus haben den Ausstieg aus dem Atomausstieg an vorderster Front betrieben. Deshalb demonstrieren wir an diesem Tag auch für eine Ablösung der Landesregierung am 27. März. Deshalb wollen wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gut erkennbar sein. Wir haben 6 Treffpunkte entlang der Menschenkette vereinbart, an denen sich Mitglieder und Freunde der SPD treffen und laden ein, am
Samstag, dem 12. März ab ca. 12 Uhr
mit den Genossinnen und Genossen aus den Ortsvereinen an einem dieser Treffpunkte dabei zu sein:
Politischer Aschermittwoch
Sigmar Gabriel
Dr. Nils Schmid
Claus Schmiedel
9. März 2011 11:00–13:00 Uhr
Forum am Schlosspark in Ludwigsburg
Einlass und Vorprogramm: ab 10:30 Uhr
Weitere Infos:
0711 – 619 36-58
SPD Baden-Württemberg, Wilhelmsplatz 10, 70182 Stuttgart
Wer der Einladung des SPD-Ortsvereins ins Stadthallenrestaurant Ambiente in Leonberg am Mittwoch, 19.01.2011 um 19.30 Uhr gefolgt war, wurde nicht enttäuscht. Thomas Knapp, der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, ist als Mitglied der Arbeitskreise Umwelt und Wirtschaft der richtige Mann, das „Klimaschutzprogramm 20/20“ der SPD vorzustellen. Langfristiges Ziel des Energiekonzepts 20/20 ist es, bis zum Jahr 2020 eine Einsparung von 20% des Primärenergieverbrauchs für Strom, Wärme und Verkehr zu erzielen. 20% sollen dabei aus erneuerbarer Energie kommen, was auch den EU-Vorgaben entspricht (heute sind es in der EU 8,5%). Für Deutschland liegen die Zielvorgaben der Regierung bisher nur bei 18% (zur Zeit 9%) und in Baden-Württemberg sogar nur bei 13% (zur Zeit 8%). Die SPD hält das Ziel 20% für realistisch, da allein bei der Gebäudesanierung ein Einsparpotenzial von 50% möglich sei, und das ohne Komfortverlust oder sogar mit Komfortgewinn, weil es sich in Wohnungen mit Rundum-Warmwasserversorgung und ohne zugige Fenster besser lebt.
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