Arbeitsgemeinschaften

Information zur Krankenhausfinanzierung
mit Dr. Thomas Böhm, Experte Krankenhausfinanzierung in ver.di, Mitglied des ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg und des Landesfachbereiches Gesundheit und Soziales Baden-Württemberg
Am 11. März 2015 um 18:00 Uhr im Arbeiterzentrum der Kath. Betriebsseelsorge Böblingen, Sindelfinger Straße 14
Die finanzielle Lage der Krankenhäuser verschärft sich weiter. Mehr als 60 % der Krankenhäuser in Baden-Württemberg schreiben keine schwarzen Zahlen, nicht nur beim Klinikverbund Südwest.
Irgendetwas scheint schief zulaufen, wenn die Kliniken für die laufenden Kosten nicht mehr ausreichend aufkommen können, notwendige Investitionen nicht finanziert bekommen und kein Geld für eine bedarfsgerechte Personalausstattung haben.
Das Krankenhaussystem steckt in einer strukturellen Krise.
Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Pforzheim, dem Enzkreis, der Region und als Bürger unserer Gesellschaft wollen wir ein Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Pforzheim setzen.
Am 23. Februar gedenken wir allen Opfern des Naziregimes. Wir gedenken auch denen, die in Gefängnissen, Zuchthäusern und KZs ums Leben gebracht wurden. Und wir gedenken insbesondere der Kinder, der Frauen und Männer, die am 23. Februar in Pforzheim durch die Bombardierung getötet worden sind.
70 Jahre Frieden und Befreiung bedeuten Erinnerung und Wachsamkeit. Wachsamkeit gegen die Fackelmahnwache des Freundeskreises „Ein Herz für Deutschland“ und gegen das braune Gift, das sich weder hier in unserer Stadt noch in einer anderen verbreiten darf.

Link zur Einladung
/afaboeb/dl/Einladung-zum-Friedenszug-in-Pforzheim.pdf
Union und Arbeitgeber sollen endlich ihre Kampagne gegen den Arbeits- und Gesundheitsschutz stoppen!
Zur aktuellen Auseinandersetzung um die Arbeitsstättenverordnung erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), Klaus Barthel (MdB):
Die derzeitige Kampagne der Arbeitgeberverbände gegen die Arbeitsstättenverordnung ist eine Geisterfahrt gegen die Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt. Wer beispielsweise die Auffassung vertritt, ein Telearbeitsplatz sei nicht durch die Verordnung schützenswert, also kein gleichwertiger Arbeitsplatz wie in einem Büro, hat die Debatte um die Digitalisierung und Fachkräftesicherung nicht verstanden. Wenn Arbeitgeber künftig nur Arbeitsplätze auslagern brauchen, um sich den Vorschriften zum Gesundheitsschutz zu entziehen, braucht sich niemand über das Misstrauen gegenüber neuen Organisationsformen von Arbeit wundern. Auch der Vereinbarkeit von Beruf und Familie würde ein Bärendienst erwiesen.
Auch das Gerede über längere tatsächliche Lebensarbeitszeiten, also ein gesundes Erreichen des Rentenzugangs, wird ad absurdum geführt, wenn die Arbeitgeber sich einer Modernisierung des Arbeitsschutzes widersetzen. Seit über zwei Jahren haben die Sozialpartner fachlich und sachlich über die neue Verordnung verhandelt. Dabei haben beide Seiten Zugeständnisse machen müssen. Wenn jetzt Teile der CDU/CSU im Zusammenspiel mit der BDA eine völlig sachfremde, polemische Debatte anzetteln, legen sie auch die Axt an eingespielte sozialpartnerschaftliche Verfahren. Wie beim Mindestlohn und der Tarifflucht werden sie anschließend die Aushöhlung der Tarifautonomie beklagen.
Wir fordern die Arbeitgeberverbände und die Unionsfraktion auf, sich auf eine konstruktive Debatte über eine menschlichere Arbeitswelt einzulassen. Die neu gefasste Arbeitsstättenverordnung kann nur ein erster Schritt sein.
IG Metall Vertrauenskörperleitung Mercedes-Benz im Werk Sindelfingen solidarisch mit Mercedes Kolleginnen und Kollegen in Brasilien

Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen Mercedes Benz Brasilien Sao Bernardo
Die Vertrauenskörperleitung von Mercedes-Benz im Werk Sindelfingen unterstützt eure Proteste, Aktionen und Streiks gegen die Entlassung von 244 Beschäftigten. Wir verurteilen, dass die Unternehmensleitung einseitig die Entscheidung getroffen hat, ohne die Fabrikkommission einzubeziehen. Dieses Vorgehen ist ein eindeutiger einseitiger Bruch eines Vertrages, der nicht hingenommen werden kann.
Gemeinsam habt ihr in Sao Paulo letzte Woche mit den VW-Beschäftigten des Werks Anchieta von São Bernardo gegen die 800 Entlassungen dort protestiert. Das ist gut so. Denn nur gemeinsam können wir mit solidarischen Aktionen die Angriffe der Kapitalseite zurückweisen.
Wir solidarisieren uns mit euch und stehen hinter euren Forderungen. Die Entlassungen müssen von der Unternehmensleitung zurückgenommen werden!
Sindelfingen, den 21.01.2015 Vertrauensleuteleitung
Solidariedade com os companheiras e companheiros do Mercedes São Bernardo do Campo/SP Brasil
A direção dos delegados sindicais da Mercedes Benz de Sindelfingen apoia os protestos, as ações e as greves de Vocês contra a demissão dos 244 funcionários. Nos condenamos a decisão unilateral da gerencia sem consultar a Comissão da Fabrica. Esta postura é uma clara quebra unilateral e inaceitável de um contrato.
Vocês organizaram protestos na semana passada juntos com os trabalhadores de Volkswagen do site Anchieta contra a demissão de 800 funcionários lá. Isso foi ótimo. Juntos e com ações da solidariedade podemos repudiar os ataques do capital.
Nos estamos em solidariedade com Vocês e suas reivindicações. A gerencia tem que retirar as demissões!
Sindelfingen no dia 21 de janeiro 2015
Liebe Freunde der AfA,
unser Mitglied Gisela Haupt erhält am Montag, 2. März, die "Verdienst-Medaille des Verdienst-Ordens der Bundesrepublik Deutschland",
Gisela wird für ihr Lebenswerk im gesellschaftlichen Bereich geehrt. Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuz werden besondere Verdienste im gewerkschaftlichen Bereich, vor allem ehrenamtliches Engagement, gewürdigt.
Der Vorstand der AfA gratuliert recht herzlich.

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