Allgemein
Die Mitgliederbefragung zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:
Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%
Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten 30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.
Folgende Tendenzen konnten in den großen Ortsvereinen festgestellt werden:
Ortsverein Sindelfingen: Baustopp: 56% - Für S21: 44%
Ortsverein Böblingen: Baustopp: 61,7% - Für S21: 38,2%
Ortsverein Leonberg: Baustopp: 75,5% - Für S21: 24,4%
Ortsverein Herrenberg: Baustopp: 62,0% - Für S21: 37,9%
Ortsverein Weil der Stadt: Baustopp: 58,8% - Für S21: 41,2%
Ortsverein Waldenbuch: Baustopp: 86,3% - Für S21: 13,6%
Ortsverein Renningen-Malmsheim: Baustopp: 65,0% - Für S21: 35,0%
Wenn die Bundeswehrsoldaten in Kunduz ihr Lager verlassen, um auf Patrouille zu fahren, droht ihnen der Tod. Die einst ruhige Provinz, in dem die Bundeswehr vor Jahren die Verantwortung übernommen hat, ist zum Kampfplatz geworden.
Was nach offizieller Sprachregelung nicht "Krieg" heißen darf, fühlt sich für die betroffenen Soldaten aber genauso an.
"Egal, wie die politische Führung in Berlin, egal wie die Politiker die Situation in Afghanistan nennen - für die Soldaten ist der Einsatz in Afghanistan Krieg", sagt der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe.
Für die Politik ist das Bundeswehr-Engagement in Afghanistan ausdrücklich kein Krieg. "Kriegerische Auseinandersetzungen - bürgerkriegsähnlicher Zustand" - so die offizielle Sprachregelung. Acht Jahre Einsatz am Hindukusch - was hat sich eigentlich geändert? "Gar nichts", sagen Experten. Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe spricht gar von einem "Desaster". Wo wurden Fehler gemacht? Hat man den Einsatz unterschätzt oder die Bevölkerung und die Soldaten bewusst im Unklaren gelassen? Sind Wiederaufbau und die Friedensmission am Hindukusch ein politisches Märchen?
In Interviews mit dem Verteidigungsminister und ehemaligen Verantwortlichen geht der Film diesen Fragen nach. Die ZDF-Dokumentation zeigt aber auch die Situation der Soldaten von der Ausbildung bis zum alltäglichen Militäreinsatz in Afghanistan. So konnten die Autoren die Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall bei ihrer letzten Ausbildung im Gefechtsübungszentrum in Letzlingen eine Woche lang begleitet. Soldaten, die bald rund um Kunduz gegen die Taliban kämpfen müssen.
Welch gravierende Spuren der Einsatz bei den Soldaten hinterlässt, sieht man immer häufiger nach deren Rückkehr in die Heimat. 20 Prozent leiden mittlerweile an PTBS - an der Posttraumatischen Belastungsstörung. Einige kommen mit dem Erlebten nicht mehr ohne ärztliche Hilfe zurecht.
Acht Jahre Bundeswehreinsatz am Hindukusch: Die Dokumentation zieht eine Bilanz aus den politischen Visionen und beleuchtet, was in der Realität daraus geworden ist.
Nachdem der SPD Kreisverband Böblingen in den vergangenen Monaten seine beiden Landtagskandidaten Florian Wahl und Dr. Tobias Brenner MdL in den Wahlkreisen 5 und 6 bestimmt hat, werden die Sozialdemokraten im Kreis nach den Osterferien ihre Themen für die Landtagswahl 2011 diskutieren und beschließen.
Der SPD Landesparteitag hat am gestrigen den 36 jährigen Finanzexperten Nils Schmid zum neuen Landesvorsitzenden der Baden-Württembergischen SPD gewählt. Knapp 89% der Delegierten votierten dabei für den Nürtinger Landtagsabgeordneten, der vor einer Woche bei einer Mitgliederbefragung von den Mitgliedern der SPD Baden-Württemberg nominiert wurde.
Der SPD Kreisverband Böblingen gratuliert Nils Schmid zu seiner Wahl und freut sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren.
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