Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Friedenspartei SPD - Vorrang der Politik

Friedenspartei SPD: Vorrang der Politik
Weit über den lokalen Tellerrand hinaus blickte aufgrund aktueller Ereignisse der Vorstand der Waldenbucher SPD auf seiner ersten Vorstandssitzung nach der Sommerpause.


Landtagswahlen
Zum einen unterzog man die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg einer kritischen Betrachtung, da sie bei aller landesspezifischen Bedeutung für die SPD auch allgemeine Relevanz besitzen.
Während die Resultate in Brandenburg die gute Arbeit des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke bestätigen, sei - so die einhellige Meinung des Vorstands - das erneut magere Abschneiden der SPD in Thüringen einerseits im Umfeld starker politischer Konkurrenz zu verorten, wobei es die SPD mit ihrer Profilierung besonders schwer habe. Andererseits sei es daher um so wichtiger, und das gelte nicht nur für Thüringen, sich vor der Wahl klar zu möglichen Koalitionen zu äußern und dem Wähler unmissverständlich zu zeigen, wo man stehe.
Auch dem Abschneiden der AfD könne man seitens der Sozialdemokraten perspektivisch nicht mit Gleichmut begegnen, da die Wählerwanderungen belegten, dass diese Partei auch aus dem politischen Reservoir der Sozialdemokratie schöpfe. Die Waldenbucher SPD fordert daher mit Blick auf die Landtagswahl 2016 von der Landespartei auch diesbezüglich deutliche Positionierungen und Abgrenzungen.


Waffenlieferungen
Mehr noch als das innenpolitische Geschehen beunruhigt auch die örtlichen Sozialdemokraten die Entwicklung im Umgang mit den Krisenherden in der Ukraine und in Syrien und dem Irak. Bei den Vorbehalten, geäußert von verschiedenen führenden SPD-Politikern, zur Regierungsentscheidung und der Zustimmung im Bundestag, Waffen in eine Kriegsregion zu schicken, sei die historisch gewachsene Ausrichtung der SPD zu Tage getreten. Durch prägende und grundlegende Politikkonzepte wie der Ostpolitik Willy Brandts oder der begründeten Nichtbeteiligung am Irakkrieg unter der Kanzlerschaft Gerhard Schröders habe die SPD ihre traditionelle Rolle als Friedenspartei unterstrichen. Nun verbreitet sich die  Besorgnis, dass der aus humanitären Gründen erfolgte Schritt, die Schwelle zu weiteren Schritten bis hin zur Entsendung von Truppenteilen niedriger gesetzt hat. Hier sieht die Waldenbucher  SPD parteiinternen Klärungsbedarf parallel zu dem praktischen Handeln sozialdemokratischer Minister. Für sie geht es um die Grundwerte der SPD, die nicht in Frage gestellt oder unterhöhlt werden dürften. Dass Krieg als Mittel der Konfliktregulierung keine Lösung bringe, dafür böten gerade die Ereignisse im Irak ein  augenfälliges Beispiel. Hier sei mehr denn je die Politik gefordert. Darauf mit Nachdruck hinzuweisen sei gegenwärtig eine Hauptaufgabe aller  politischen Ebenen und Gruppierungen bis hinab zum einzelnen Ortsverein.


Manfred Ruckh, Vorsitzender
Harald Jordan, stellvertretender Vorsitzender

Rückblick Sommerferienprogramm

Besuch Schokowerkstatt
16 Kinder konnte Ortsvereinsvorsitzender Manfred Ruckh am Donnerstag, 28. August 2014 in der Schokowerkstatt der Firma Ritter in Empfang nehmen.
Die Kinder konnten unter der pädagogischen Anleitung von Frau Simone Bühler und Frau Skzana Dropugia ihre eigene Schokolade herstellen. Danach konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre Verpackungen selbst gestalten.
Herzlichen Dank an Frau Bühler und Frau Dropugia von der Firma Ritter für die freundliche Begleitung der Kinder.

Der Schulranzen ist gepackt, es kann wieder los gehn...

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser SPD Ortsverein meldet sich pünktlich zum Schulanfang aus der Sommerpause zurück. Ab heute werden Sie wieder über alles aktuelle rund um unsere Stadt und dem Kreis informiert. Zum Beispiel sind wir alle neugierig auf den Baubeginn des neuen Drogerie- und Textilmarkt der auf dem Areal Neuer Weg/Parkhof entstehen soll. Auf Kreis- und Landesebene laufen demnächst schon die Vorbereitungen für die im Frühjahr 2016 stattfindenden Landatgswahlen an...usw. Der Ortsverein wird auch dieses Jahr eine Veranstaltung zum Volkstrauertag mit einem Ehrengast organisieren. Es wird also viele interessante Themen geben über die zu berichten sein wird.

SPD Ortsverein

Auf Streetwork mit der Jugendsozialarbeit

Der 30. Juli war der letzte Schultag für alle Schülerinnen und Schüler der Renninger Schulen, ein guter Tag also für die Jugendsozialarbeit der Stadt auf Streetwork zu gehen.
Nachdem sich Jan Hambach, Vorsitzender der Juso AG im Nordkreis Böblingen und Mitglied im SPD-Ortsverein Renningen schon im Frühjahr mit den drei Jugendsozialarbeitern (Bernd Bräuning, Sandra Kletzenbauer, Kristina Schubert) getroffen hatte, wurde ihm angeboten einmal mit auf eine Tour durch Renningen zu gehen, um hautnah mitzuerleben, was die drei Sozialpädagogen denn eigentlich beim Streetwork machen. Zusätzlich wurde die Gruppe noch von Wolfgang Steudle begleitet.

Los ging es um 20 Uhr am Jugendhaus „Old School“. Von dort aus wurden verschiedene Treffpunkte der Jugendlichen angelaufen. Insgesamt wurden circa 30 Jugendliche angetroffen.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Gäste wurde im lockeren Austausch über die abendlichen Pläne, die persönliche Lebenssituation und die berufliche Zukunft der Jugendlichen gesprochen. Die wenigen, die die drei Sozialarbeiter noch nicht kannten wurden auch gleich auf die vielfältigen Angebote für Jugendliche verschiedenster Altersstufen im „Old School“ hingewiesen und eingeladen.
Viele der Jugendlichen waren auf dem Weg zur Abiparty der Kursstufe 1 auf dem Festplatz, einige waren jedoch auch nur so unterwegs, um das Schuljahr ausklingen zu lassen.

Da im Gegensatz zu sonst die Gruppe größer war und auch unbekannte Gäste beim Streetwork mit dabei waren, viel es einigen Jugendlichen schwerer als sonnt offen über alles zu reden, was wiederum beweist, was für ein großes Vertrauen die Sozialpädagogen bei den Jugendlichen genießen und was für eine wichtige Arbeit sie Tag für Tag leisten. 

Dazu gehört neben dem Streetwork unter anderem auch die konkrete Einzelfallhilfe bei Problemen mit der Bewerbung, oder der Justiz, sowie die Drogenberatung und das Angebot von Freizeitaktivitäten (auch während der Sommerferien). Somit können Nachteile durch die Herkunft aus sozial schwachen Familien ausgeglichen werden und ein besseres Eingliedern in unsere Gesellschaft ermöglicht werden.
Für die Jugendsozialarbeit in Renningen war der Abend eine gute Möglichkeit ihre Arbeit direkt zu veranschaulichen und sie in die Öffentlichkeit zu tragen.
Jan Hambach bedankte sich für das Vertrauen und die Möglichkeit mit auf Tour zu kommen und will das Erlebte mit in die politische Arbeit einfließen lassen. Zum Beispiel fehlt bisher an den Renninger Schulen ein/e zweite/r Schulsozialarbeiter/in. Dies wird bisher allerdings vor allem von Freien Wählern und der CDU abgelehnt.

Herzlichen Glückwunsch!

In der Gemeinderatssitzung am 24. Juni 2014 wurden die Stadträte Walter Keck für 25 Jahre und Ulrich Doster für 20 Jahre Gemeinderat geehrt. Der SPD-Ortsverein und die SPD-Gemeinderatsfraktion danken Walter Keck und Ulrich Doster für den Einsatz und ehrenamtliches Engagement für die Sozialdemokratie. Wir wünschen weiterhin alles Gute für die Arbeit im Gemeinderat nach den Grundsätzen der SPD "Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität".
Manfred Ruckh, OV-Vorsitzender

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