Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Genossen wollen das Mandat zurückerobern

Die Kreiszeitung Böblinger Bote über die Nominierung von Florian Wahl als Kandidaten für die Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 05 Böblingen.

Klimaschutz als Chance

Gäubote vom 22.09.2020

Meine Meinung

Bodo Philipsen, SPD-Fraktionsvorsitzender Herrenberg

Lodernde Feuerwände verschlingen Hab und Gut von Tausenden von Menschen, riesige Trucks werden von Hurrikans einfach umgeworfen, Wassermassen überfluten Straßen und Wohnungen. Hilflos schaut der Mensch mit all seinem schweren Gerät nur noch zu. Die Klimakatastrophe ist nicht mehr Zukunft, sondern sie hat bereits begonnen. Das Schmelzen des Ewigen Eises, die Verlangsamung des Golfstroms und des Jetstreams unterstreichen, dass wir uns gefährlich den Kipppunkten nähern, an denen die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten ist. Noch nie war es so warm bei uns, so trocken – der Wald stirbt vor unser aller Augen.

Nächste Woche kommt in Herrenberg der Klimabeirat der Stadt zum ersten Mal zusammen. Er ist Ergebnis unseres von fast allen Fraktionen getragenen Antrages einen Klimafahrplan für die Stadt aufzustellen. Die Zeit droht uns davonzulaufen. Das hat uns Sozialdemokraten vor einem Jahr veranlasst, dass wir Schluss machen wollten, mit einer Klimapolitik, die beliebig mal hier, mal dort ein kleines Schräubchen dreht. Das ist nicht mehr effektiv genug. Wir müssen diagnostizieren, in welchen Bereichen am meisten CO 2 in die Luft abgegeben wird und dann einen Plan erstellen, wo und wie man am wirksamsten den Weg zu einer klimaneutralen Stadt gehen muss. Zeitnah sind alle Schritte zu evaluieren. Wir alle müssen daran mitwirken: Als Vorreiter die Stadtverwaltung selber, dann aber auch die Autofahrer, die Häuslesbauer, die Unternehmer, die Landwirte oder der Forst. Nur gemeinsam werden wir sichtbare Weichen stellen können. Und wir werden nur genügend Menschen für einen Weg aus der Krise gewinnen, wenn Klimapolitik nicht als reine Verzichts- und Verbotspolitik daherkommt. Statt Milliarden in die Öl- und Gasstaaten zu überweisen, sollten wir in Technologien investieren, die hier vor Ort entworfen, gebaut und installiert werden. Der Umstieg birgt riesige Chancen, in „alten Industrien“ wegbrechende Arbeitsplätze durch neue in umweltfreundlichen Produktionen zu ersetzen. Klimaschutz gefährdet nicht unseren Wohlstand, sondern ist die Grundlage unseres Wohlstandes von morgen. Der Klimabeirat wird in seiner Arbeit von externen Büros unterstützt. Jetzt muss es gelingen, den Umstieg in eine klimaverträgliche Lebensweise zu schaffen. Wir freuen uns über alle Ideen, die uns hierbei weiterhelfen.

Erlebnis Altstadt
Sarah Holzcer

Gäubote vom 23.08.2020

Meine Meinung

von Sarah Holczer, SPD-Stadträtin in Herrenberg

Corona hat uns allen gezeigt, wie unsere Altstadt aussehen könnte: Tristesse, Trostlosigkeit und Traurigkeit beherrschten da die Gassen. Nach den ersten Lockerungen haben viele Menschen wieder den Weg in unsere schöne Altstadt gefunden. Gerade am Wochenende sind die Gassen voll. Tagestouristen haben Herrenberg wieder für sich entdeckt. Das Leben kehrt zurück. Nur bleibt die Frage, wie kann diese Belebung der Altstadt dauerhaft werden? Momentan fehlt uns aber eine klare Zielsetzung und Strategie. Verwaltung und Gemeinderat haben sich in den letzten Jahren mehr mit den vielen Projekten um die Altstadt herum beschäftigt. Das war und ist richtig, um auch die Altstadt zu retten, wird aber nicht reichen. Klar ist: Unsere Altstadt wird allein durch den Einzelhandel nicht überleben. Es braucht die Gastronomie, das Wohnen genauso wie die Kultur. Kurzfristig müssen wir unsere Altstadtsatzung überarbeiten, das neue Lichtkonzept konsequent umsetzen und die Attraktivierung der Achse Seeländer-Marktplatz vorantreiben. Langfristig müssen die schlummernden Potenziale der vielen Plätze und Außenflächen genutzt werden, müssen größere Einzelhandelsflächen durch Zusammenschließen von Erdgeschossflächen verschiedener Häuser geschaffen werden, müssen wir in modernen Stadthäusern wieder ermöglichen, was im Mittelalter Alltag war: Leben und Arbeiten in einem Haus, müssen kleinen, individuell geführten Geschäften Starthilfen geben, braucht es aber auch den Fruchtkasten als Anker für den Bereich der Kultur. Über die „Sommerfarben“, den Weihnachtsmarkt, vielleicht auch über den Wochenmarkt muss neu nachgedacht werden. Ein Bus in die Altstadt, der Innenstadtring für die Radfahrer, Konzepte für Radparken, auch der Umbaudes Seelesplatz gehören dazu wie ein Parkhaus im Südosten in der Nähe des Hasenplatzes. Innenstädte sind die Herzkammer einer Stadt, die Sehnsucht nach Authentizität, Aura und Atmosphäre ist spürbar bei den Menschen, die „Nahwelt“ wird wieder wichtiger. In den USA schließen bereits allenthalben die Malls ihre Tore. Wir haben in unserer Herrenberger Altstadt einen Schatz, um den wir uns nun wieder intensiver kümmern müssen. Ohne Ziel und Konzept wird dies aber Stückwerk bleiben.

Thema wird nach Ferien aufgerollt

Gäubote vom 30.07.2020

Herrenberg: Entscheidung zur Family-Card wird vertagt

Die SPD-Fraktion im Herrenberger Gemeinderat macht sich für eine Family-Card für finanziell schwächere Familien stark. Das Thema dreht jetzt noch eine Runde, im Oktober soll beschlossen, ob die Vergünstigungskarte kommt.

Von Jochen Stumpf

Trassenantrag der SPD ruht

Gäubote vom 27.07.2020

Herrenberg – Die Herrenberger Gemeinderats-SPD wird ihren Antrag, die Verkehrsführung I4 nochmals zu prüfen, zunächst zurückstellen. Dies kündigte Fraktionssprecher Bodo Philipsen in einer Presseerklärung an.

 

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