Pressemitteilungen
Böblingen, 11.02.2015
Aus Anlass zum internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten, dem sogenannten „Red Hand Day“ am 12. Februar, wurden heute 169 rote Hände von der „terre des hommes“ Arbeitsgruppe Böblingen, vertreten durch die Schülerinnen Anni und Netti Hahn an den Landtagsabgeordneten Florian Wahl übergeben. Die Abrücke wurden bei der Kinderolympiade am Böblinger Marktplatz am Tag des Kindes am 20. September 2014 von Kindern gedruckt und gesammelt.
„Das Engagement der zwei Schülerinnen Anni und Netti Hahn ist beeindruckend, und ich finde es toll, dass sie sich dafür einsetzten andere Schülerinnen und Schüler für dieses so wichtige Thema zu sensibilisieren, betonte Florian Wahl.
Seit über 10 Jahren gibt es den Red Hand Day und die Aktionen, die in über 50 Ländern gesammelt werden und an Politiker übergeben werden. „Es ist ein wichtiges Zeichen, das hier gesetzt wird. Die roten Hände sind Symbol für das Blut an den Händen von Kindersoldaten. Mit ihren Handabdrücken weisen die Kinder auf ihre Rechte hin und wehren sich gegen die menschenverachtende Praxis, dass Kinder zu Soldaten gemacht werden. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich die Aktionen unterstütze und die Abdrücke annehme. Ich werde die Abdrücke an unseren Außenmister Frank-Walter Steinmeier schicken. Es ist wichtig, dass sich unsere Bundesrepublik dafür einsetzt, dass die Zahl der Kindersoldaten, die noch immer auf 250.000 weltweit geschätzt wird, abnimmt.“, fügte Florian Wahl hinzu.
Die besten Ideen für die digitale Welt werden gesucht
Der Landtagsabgeordnete Florian Wahl unterstützt den Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ und empfiehlt allen Engagierten aus dem Kreis Böblingen, Ihre Projekte einzureichen. Unter dem Motto „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ suchen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank ab sofort 100 innovative Ideen und Projekte, die den Potenzialen der digitalen Vernetzung mit Mut und Neugier begegnen und wegweisende Impulse setzen.
FREI ohne Angst - Nous sommes Charlie
Die Morde an den Journalisten und Zeichnern des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ und an weiteren Menschen erschüttern uns. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Wir trauern mit ihnen, wir teilen ihre Wut.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeitschrift wurden getötet, weil sie ihre Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit ausübten. Das Attentat galt damit uns allen, die wir frei und demokratisch, friedlich und respektvoll zusammen leben wollen – in einer offenen Gesellschaft, die wir verteidigen!
Wir sind Frauen und Männer, religiöse und nicht-religiöse Menschen:
Gemeinsam erklären wir uns solidarisch mit Journalistinnen und Journalisten, mit Künstlerinnen und Künstlern, deren Leben oder Freiheit bedroht sind.
Gemeinsam treten wir dem Versuch entgegen, diese grausamen Taten nun als Bestätigung von Ressentiments, etwa gegenüber Flüchtlingen oder gegenüber dem Islam, zu missbrauchen.
Gemeinsam und entschlossen treten wir der Angst entgegen – für die freie und offene Gesellschaft.
Gemeinsam treten wir dem perfiden Plan von Terroristen entgegen, einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben.
FREI OHNE ANGST. So leben wir – gemeinsam in der offenen Gesellschaft.
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