Arbeitsgemeinschaften
27 Prozent mehr Senioren arbeiten im Mini-Job
Rentner im Un-Ruhestand: In Baden-Württemberg müssen immer mehr Rentner arbeiten. Sie sind zum Jobben gezwungen, weil ihre Rente nicht reicht. Darauf haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Stuttgart aufmerksam gemacht. Sie sprechen von einer „alarmierenden Entwicklung“ und nennen Fakten: In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Rentner mit Mini-Jobs in Baden-Württemberg um rund 27 Prozent zugenommen. Schon 2003 verdienten 88.277 Rentner durch eine geringfügige Beschäftigung dazu. Vier Jahre später gab es bereits 112.215 Renten-Jobber – und damit knapp 24.000 „Senioren-Arbeiter“ mehr. Ver.di und NGG berufen sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.
AfA- Chef Udo Lutz fordert inhaltliche und personelle Konsequenzen
Arbeitsgemeinschaften
Ein Weiter so kann es nicht geben!
Eine inhaltliche Debatte und eine klare Ausrichtung der SPD auf eine sozialdemokratische Politik hat der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Baden- Württemberg (AfA), Udo Lutz, gefordert.
Es sei wichtig die Partei jetzt möglichst schnell und glaubwürdig auf einen Kurs einer arbeitnehmerfreundlichen Politik zu bringen, erklärte er dazu heute in Stuttgart. „Die SPD muss sich endlich wieder auf ihr Kernklientel besinnen und echte Politik für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen. Nur so werden wir wieder regierungsfähig.“ Die Politik der letzten Jahre habe viele SPD- Wähler in die Wahlenthaltung getrieben, da sie sich mit dem Kurs der Partei nicht mehr identifizieren konnten, so Lutz. Mit dieser Positionierung erteilte er einem „Weiter so“ der Netzwerkpolitik der vergangenen Jahre eine klare Absage.
Homepage AfA Böblingen

Am 27. September steht unser Land vor einer Richtungsentscheidung.
Skrupellose Finanzspekulationen haben die Weltwirtschaft in eine schwere
Krise gestürzt. Hunderttausende Arbeitsplätze sind bedroht. Die Bundestagswahl ist deshalb auch eine Volksabstimmung darüber, welche
Lehren wir aus der Finanzkrise ziehen.
Ein „Weiter so“ darf es nicht geben. Wir brauchen klare Regeln für die
Finanzmärkte. Die Lasten der Krise dürfen nicht einseitig den
Arbeitnehmern übertragen werden. Die Verursacher müssen in die
Verantwortung gezogen werden.
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