Ortsverein
Mit unserem Kommunalscheck möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, Stellung zu ausgewählten Themen zu nehmen und Wünsche an die Gemeinde zu äußern. Mit der "Silberdistel" Nr. 102 hatten wir gefragt, ob folgende Punkte für Sie wichtig sind:
regelmäßige, innerörtliche Busverbindung
schnelle, zuverlässige Internetanbindung
verbessertes Betreuungs- und Freizeitangebot
für Kinder und Jugendliche.
Von den Einsendern haben fast 80 % für die Internetanbindung votiert, die beiden anderen Fragen waren für je 25 % wichtig.
Die zusätzlich geäußerten Vorschläge und Wünsche listen wir hier im Originaltext auf:
Wir möchten uns bei allen Einsendern recht herzlich bedanken! Ihrer Einsendungen werden wir uns annehmen.
Die zahlreichen Rückmeldungen werten wir als einen Erfolg unserer Kommunalscheck-Aktion, die wir mit Sicherheit wiederholen bzw. fortsetzen werden.
Natürlich können Sie uns mit Ihren Meinungen, Wünschen oder Ideen auch jederzeit direkt ansprechen oder anschreiben.
„Ich bin gesund und ich habe einen schönen Beruf“ - mit dieser Anmerkung begann der Referent Rainer Arnold, Bundestagsabgeordneter aus Nürtingen und verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, seine Ausführungen zum Euro-Rettungsschirm und dem Fiskalpakt, nachdem Heinz Paterno, der Aidlinger SPD-Ortvereinsvorsitzende, die zahlreichen Parteimitglieder und Interessierten aus Aidlingen und der weiteren Umgebung im gut besetzten Versammlungsraum im Gasthof "Adler" begrüßt hatte.
Rainer Arnold verwies einleitend auf den Friedens-Nobelpreis für die EU, der als Auszeichnung für mehr als 60 Jahre Frieden auf dem europäischen Kontinent verliehen wurde und damit den Traum von Willy Brandt unterstreicht, dass wir gute Nachbarn sein wollen. Wer gemeinsame Interessen hat, schießt nicht aufeinander. Auch deshalb ist der Euro weiterhin ein wichtiges europäisches Projekt, dessen Bedeutung sich insbesondere in der Größe des Rettungsschirms ESM widerspiegelt. Auch wenn derzeit viele Bürger das Gefühl haben, ihr Geld fließe nach Griechenland, machte Arnold nochmals eindrücklich klar, dass bisher noch gar kein Geld geflossen ist, da vorrangig Bürgschaften gegeben wurden. Weiterhin gibt es für die Inanspruchnahme des Rettungsschirms klare Spielregeln, die für alle gelten. Unter den Rettungsschirm können nur solche Staaten, die sich auch einer weitgehenden Kontrolle durch die EU unterwerfen, die z.B. eine Schuldenbremse verfassungsrechtlich einziehen und weitreichende staatliche Reformen durchführen.
Griechenland hat hier bisher schon viel angegangen – auch mit der Unterstützung aus Deutschland, das als große Exportnation hier keine Nationalstaatlichkeit an den Tag legen darf. Und dieser Weg muss weiter beschritten werden. Wenn wir Griechenland nicht weiterhelfen, wären die Folgen absolut unabsehbar.
Leider wird all dies durch die derzeitige Bundesregierung und insbesondere auch durch die Bundeskanzlerin nur halbherzig mitgetragen und auch kommuniziert. So werden wichtige Maßnahmen verlangsamt oder gar blockiert, und die Bevölkerung wird zunehmend verunsichert. Die SPD fordert daher eine offene und ehrliche Diskussion, auch über die - entgegen der Beteuerung der Bundesregierung - bereits eingetretene Vergemeinschaftung der Schulden.
Darüber hinaus verlangt die SPD die Erfüllung weiterer Rahmenbedingungen. So hält sie u.a. die Einführung einer Finanztransaktionssteuer für unabdingbar, die für die Großspekulanten zum Tragen kommt, deren Handeln letztlich vor allem unsere Wirtschaft schädigt. Auch gibt es dringenden Veränderungsbedarf im Bankensektor. Hier muss das Privatkundengeschäft vom Investmentgeschäft getrennt werden, um das Insolvenzrisiko von den Privatkunden fernzuhalten, und es müssen Regelungen für eine Abwicklung insolventer Banken eingeführt werden.
Die hochinteressante Veranstaltung wurde mit einer sehr engagierten Diskussion beendet. Diese zeigte, wie komplex die vorgetragene Materie ist und wie viel Nachholbedarf hier auch die Politik hinsichtlich einer offenen und umfassenden Information hat. Das Engagement einiger Diskussionsteilnehmer war dabei so groß, dass es nur schwer gezügelt werden konnte.
Ein voller Erfolg war die Pflanzaktion von SPD-Gemeinderatsfraktion und SPD-Ortsverein.
Mit tatkräftiger Unterstützung von Bürgermeister Tobias Heizmann konnten am Montag, 29. Okt. insgesamt vier Bäumchen der Sorte Schönaicher Rosenapfel gepflanzt werden. Drei Bäume stehen nunmehr am Westrand, ein Bäumchen an der Sporthalle. Neben Bürgermeister Heizmann haben auch noch unser Gemeinderat Norbert Weinmann, der Ortsvereinsvorsitzende Günter Wolfsgruber sowie Erich Metzger, Walter Jehle, Karl-Heinz Geist und Norbert Knebl tatkräftig angepackt.
Allen „Gärtnern“ gilt unser herzlicher Dank, ebenso Sigrid Raiser, die die Bäumchen organisiert hat. Als Belohnung gab es einen herzhafter Apfelbiss in die mitgebrachten roten Rosenäpfel.
Bei dem Schönaicher Rosenapfel handelt es sich um eine alte Obstsorte, die inzwischen selten geworden ist. Wir freuen uns, zur Erhaltung und Verbreitung des Schönaicher Rosenapfels beitragen zu können.
Freuen konnten sich auch vier weitere Bürgerinnen und Bürger, die Interesse am Rosenapfel bekundet und sich bei uns um ein Apfelbäumchen beworben hatten. Auch ihnen hat der SPD-Ortsverein je ein Bäumchen zur Hege und Pflege geschenkt.
SPD Ortsverein
Bericht von der Mitgliederversammlung
Im Mittelpunkt der kürzlich veranstalten SPD-Mitgliederversammlung fand die Ehrung langjähriger SPD-Mitglieder statt.
SPD Vorsitzender Manfred Ruckh zitierte vor den Ehrungen Williy Brandt:
„Nichts kommt von selbst, und nur wenig ist von Dauer“.
Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Er dankte den Jubilaren für Ihren Einsatz, und dass Sie Ihre Zeit, Kraft für die Arbeit im SPD-Ortsverein eingebracht haben.
Peter Schnitzer und Volker Gugel sind 1972 in die SPD eingetreten, das Jahr von Willy Brandt.
Berthold Brauer trat 1987 in die SPD ein. In dem Jahr als in Stuttgart Europaweit die erste Lunge eingepflanzt wurde.
Terminhinweis:
Nächste Vorstandssitzung am 7. November 2012 um 20 Uhr im Sonnenhof.
Interessierte Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Veranstaltung zum Volktrauertag am Sonntag, 18. November 2012 um 18 Uhr im Haus der Begegnung. Thema: Wie hält man das aus?
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