Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Family Card für Bedürftige auf den Weg gebracht

Gäubote vom 22.10.2020

 

Herrenberg – Der Einführung einer so genannten Family Card stimmte am Dienstagabend der Herrenberger Gemeinderat in seiner Sitzung in der Stadthalle ohne weitere Debatte zu, nachdem der Verwaltungsausschuss vergangene Woche dasThema bereits vorberaten hatte (der „Gäubote“ berichtete). Das Gremium folgte damit einem Antrag der SPD-Fraktion. Mit der Karte sollen bedürftige Personen und Familien städtische Angebote zu einem vergünstigten Preis erhalten – zum Beispiel in der Stadtbibliothek oder im Hallen- und Freibad. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Family Card ein Drittel aller dafür berechtigten Personen in Anspruch nehmen werden. Zum 30. Juni 2022 soll, wie von CDU-Fraktionschef Dieter Haarer vorgeschlagen, dem Gemeinderat eine erste Erfahrungsbilanz vorgelegt wer-den.

-did-

Statt Durchstich: AlternativeTrasse mit in der Prüfung

Gäubote vom 22.10.2020

 

Herrenberg – Im Februar soll der Gemeinderat darüber befinden, welche Bahndammdurchstiche in Herrenberg verwirklicht werden sollen. In der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses wurden vier Varianten vorgestellt – unter ihnen dieTrasse I3 opt. als Verbindung der Horber Straße zur Nagolder Straße in Reinhold-Schick-Platz-Nähe (der „Gäubote“ berichtete mehrfach). Auf Antrag der SPD-Fraktion soll bis dahin nun eine weitere Alternative auf Machbarkeit und Kosten untersucht werden – die Variante I 4. Diese würde eine Verbindung von der Horber Straße zur Nagolder Straße schaffen, ohne den Bahndamm unterqueren zu müssen. „I4 wäre nicht nur deutlich günstiger, sondern auch schneller herzustellen, weil wir nicht von den Entscheidungsprozessen bei der Bahn abhängig sind“, heißt es hierzu unter anderem in einer Antragsbegründung durch SPD-Fraktionschef Bodo Philipsen. Wie Oberbürgermeister Thomas Sprißler am Dienstagabend im Gemeinderat sagte, soll bis zur Entscheidungsfindung eine grobe finanzielle Prognose für die Gesamtmaßnahmen – also Durchstich plus Anschlüsse und weitere begleitende Arbeiten – aufgestellt werden.

-did-

(Siehe Antrag: Machbarkeitsstudie I4)

SPD fordert eine Querungshilfe

Gäubote vom 16.10.2020

Herrenberg – Die Herrenberger SPD beantragt, die Fortführung des neuen Radweges entlang der Schiene am Stadion vorbei Richtung Norden mit einer Querungshilfe zu sichern.

In dem Antrag, unterzeichnet von SPD-Sprecher Bodo Philipsen, heißt es: „Die Fortführung des neuen Radweges entlang der Schiene am Herrenberger Stadion vorbei Richtung Norden wird als Teil des innerörtlichen Hauptnetzes erster Ordnung im Übergang über die Zeppelinstraße mit einer Querungshilfe gesichert (Maßnahme
P 24 des beschlossenen Radwegeplanes).“ Diese Maßnahme, so die Forderung der SPD, solle zeitnah geplant und umgesetzt werden, weil es eine hohe Dringlichkeit gebe und weil sie die konsequente Fortführung der gerade vollzogenen Maßnahme am Stadion darstelle.

Zur Begründung heißt es: Das Queren der Zeppelinstraße sei für Fußgänger wie für Radler sehr zeitaufwendig und gefährlich. Dies erlebe man momentan besonders, weil der Verkehr der Seestraße umgeleitet wird, was zukünftig auch für den Durchgangsverkehr erfolgen solle.

-gb-

Alter Ort für Ideen

Gäubote vom 15.10.2020

Meine Meinung

Von Petra Menzel SPD-Stadträtin in Herrenberg

Der Wettbewerb zur Neugestaltung des Fruchtkastens hat mit frischem Blick von außen aufgedeckt, welches Potenzial in diesem Gebäude steckt. Es ist am Stadteingang „Tübinger Tor“ allein schon als „Landmarke“ erhaltenswert. Jahrelang war der Fruchtkasten ein wenig einladender Aufbewahrungsort für historische Kunst und Gebrauchsgegenstände und für das Stadtmodell. Das soll sich ändern.

Manche fragen, ob es nicht Dringenderes gibt, als ein altes Gemäuer aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Gleichzeitig bedauern sie die Leerstände und die geringe Belebung der Altstadt. Der Handel allein kann es nicht richten. Wir brauchen Orte der Begegnung, der Kultur und für Veranstaltungen in der Stadtmitte, als Anlaufstelle für Tagesbesucher und auch als Treffpunkt der Stadtgesellschaft. Mit einem neuen Nutzungsmix kann der Fruchtkasten zu einem Marktplatz der Ideen und zu einem Ziel für Jung und Alt, für Einheimische und Gäste werden. Ein Café mit Verkaufsraum für regionale Produkte, eine auch an den Wochenenden geöffnete Touristeninformation, Räume für Kulturvermittlung, Vorträge und Veranstaltungen und eine ansprechende Darstellung der Stadtgeschichte bieten einen einladenden Rahmen für Entdeckungen und Inspiration. Ratgeb, Schickhardt und Andreae haben als Vordenker ihrer Zeit über Herrenberg hinaus gewirkt. Sie sind Mitgestalter einer Zeitenwende und haben uns auch heute, in einer Zeitenwende der Moderne, noch etwas zu sagen. Ihren Ideen im Fruchtkasten einen angemessenen Raum zu geben, ist mehr als die Bewahrung von Geschichte. Die Identität einer Stadt wird nicht allein durch Gebäude bestimmt, sondern vor allem durch den Geist, der in ihren Mauern weht.

Der Fruchtkasten kann ein Gewinn für das ganze Quartier rund um Hasenplatz, Oberer Graben und Tübinger Straße und für die ganze Stadt werden. Wir sollten die Chance nutzen, ihn zu einem Ort mit einer selbstbewussten Ausstrahlung zu machen.

Florian Wahl will es wieder wissen

Die Sindelfingerzeitung / Böblinger Zeitung über die Nominierung von Florian Wahl als Kandidaten für die Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 05 Böblingen.

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