Allgemein
Das neue Jahr ist längst schon da, doch immer noch brauchen wir Geduld und Zuversicht, dass es ein besseres, freudigeres und ereignisreicheres Jahr wird als das vergangene. Dies, aber vor allem auch Gesundheit, wünschen wir all unseren Mitgliedern, Freunden sowie allen Bürgerinnen und Bürgern von Weil der Stadt.
Andreas Stoch richtet den Blick auf Regierungsverantwortung im Land
Wenn es eines Signals der Einigkeit und des Aufbruchs bedurft hätte, der „hybride“ Landesparteitag vom 14. November hätte es geliefert. Mit 94, 75 % bestätigten die Delegierten den Landesvorsitzenden Andreas Stoch im Amt und ernannten ihn gleichzeitig zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprach seinerseits den baden-württembergischen Genossinnen und Genossen Mut zu: „Ihr werdet gebraucht! Ohne klare, ausdrücklich fortschrittliche Orientierung auf ein leistungsstarkes, aber soziales Baden-Württemberg wird es nicht gehen – und das gibt es nur mit der SPD und nur mit Andreas Stoch.“
Die 320 Delegierten, die via Webkonferenz zugeschaltet waren, diskutierten sozusagen in Echtzeit, was als neue Möglichkeit gelungener politischer Kultur und technologischer Kompetenz gewertet werden darf. Der mit 84,77 % ebenfalls im Amt bestätigte Generalsekretär Sascha Binder: „Ich bin sehr stolz auf den professionellen digitalen Parteitag, den wir hier auf die Beine gestellt haben. Die SPD Baden-Württemberg hat damit wieder einmal bewiesen, dass wir auf dem Platz sind, wenn es um informative Formate und zukunftsorientierte Inhalte geht.“
Inhalt war insbesondere das Wahlprogramm, das mit großer Mitgliederbeteiligung erstellt worden war. Mit den fünf Schwerpunktthemen Arbeit, Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und Wohnen steigt die SPD in den demokratischen Wettbewerb ein: „Grüne und CDU kommen nicht zu einer gemeinsamen Politik für die Zukunft dieses Landes. Es braucht die SPD in dieser Regierung“, so Stoch, der ergänzte: „Auch in der Pandemie sehen die Menschen, welche Politik entschlossen eingreift und hilft.“ Kurzarbeit beispielsweise sei ein Instrument des deutschen Sozialstaates, das jetzt in der ganzen Welt kopiert werde und darauf könnten die Sozialdemokraten stolz sein.
Damit wir alle heil durch die nächsten Wochen kommen, braucht es unsere Rücksichtnahme und unser Verantwortungsbewusstsein wieder mehr denn je. Der neue Teil- Shutdown bedeutet nun leider auch wieder, dass wir alle geplanten Veranstaltungen absagen müssen. Jan Hambach bietet als Ersatz für den geplanten Stadtspaziergang und die Haustürbesuche den „direkten Draht zum Kandidat“ an.
Vortragsreihe mit Siegfried Schulz, Pfarrer i.R.
Traditionell veranstaltet der Waldenbucher SPD-Ortsverein einen informativen Gedenkabend für die Waldenbucher Bürgerinnen und Bürger.
Unsere Veranstaltung, die für Sonntag den 15. November geplant war, muss dieses Jahr wegen Corona leider ausfallen.
Trotzdem wollen wir Ihnen einige Gedanken zum Volkstrauertag präsentieren.
Wie bereits im Mai diesen Jahres zum 75. Jahrestag des Kriegsendes, haben wir den Vortrag von Siegfried Schulz auf Video aufgezeichnet und stellen ihn auf unserer Homepage zur Verfügung.
Siegfried Schulz spricht über das Thema Solidarität und schlägt hier den Bogen von biblischer Geschichte zur Bedeutung der Solidarität in unserer Zeit.
Der Vortrag regt zum Nachdenken an.
Auf Grund der Länge ( insgesamt 16 Minuten) wurde der Vortrag in 2 Videos geteilt
Teil 1
Teil 2
Letzten Freitag wurde der diesjährige Träger des Friedensnobelpreises bekannt gegeben. Die Auszeichnung ging an das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen.
Das WFP wird für seinen Einsatz im Kampf gegen den Hunger und für den Frieden in Konfliktregionen ausgezeichnet. Darin kommt klar zum Ausdruck, dass der größte Teil der Hungers aufgrund von Kriegen und Konflikten entsteht. Das in 2010 ausgerufenen Millenniumsziel, den Hunger um 50% zu reduzieren, war auf einem guten Weg, als der Krieg in Syrien ausbrach. Heute gibt es keine Hoffnung mehr, dass die „sustainable development goals“ (nachhaltige Entwicklungsziele) der UN von 2015, die u.a. die Beseitigung von Hunger und Armut bis 2030 vorsehen, erreicht werden können. Dabei wäre es möglich, die rund 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde zu ernähren.
Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller sagt in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen dazu:
"Es fehlt weltweit der politische Wille. Und deshalb sage ich: Hunger ist Mord, da wir dies heute ändern könnten. Schauen Sie, allein für Rüstung werden weltweit jedes Jahr 1700 Milliarden Euro ausgegeben. Für Entwicklung nur 170 Milliarden. Dies ist ein inakzeptables Missverhältnis".
Am heutigen Welternährungstag sollte auch darüber diskutiert werden!!!
Ein Baustein zur Verringerung von Armut und Hunger wäre die rasche Verabschiedung eines Lieferkettengesetztes. Entsprechend dem Koalitionsvertrag hat Arbeitsminister Hubertus Heil, SPD, einen „Gesetzentwurf für verantwortungsvolle Lieferketten“ vorgelegt.
Außerdem will Heil die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um den Vorschlag von EU-Justizkommissar Didier Reynders für ein europäisches Lieferkettengesetz zu unterstützen. „Ein deutsches Gesetz wäre Rückenwind für Europa“ sagt Heil. Ein europäisches Gesetz wiederum sei gut, um einheitliche Regeln zu haben wie sie die Unternehmen wünschen.
Warum also blockiert Wirtschaftsminister Altmaier, CDU, das Gesetz???
Es ist dringend Zeit zum Handeln!
Übrigens, auch wir als Verbraucher können zu besseren Produktions- und Lebensbedingungen in den armen Ländern beitragen!
Achten wir auf Fair-Trade-Labels und bei Kleidung zumindest auf den „grünen Knopf“!
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