Allgemein
Die Leonberger SPD hat den Gewinner des Leonberger Jugendsozialpreises von 10 000 Delegierten und Besuchern auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin bestimmen lassen. Gewählt wurde der Jugendtreff Beatbarracke im Stadtteil Ramtel. Zur Wahl standen neben der Beatbarracke die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Michael und die DLRG-Jugend. Viele der Gäste am Leonberger SPD-Stand hätten ihre politische Karriere in Jugendhäusern begonnen und wüssten, wie viel Engagement dahinter stecke, kommentierten die Organisatoren die Wahl. Monika Hermann, Karin Schuster, Clara Streicher und Jürgen Sienel von der SPD Leonberg hatten den Preis schon zum zweiten Mal ausgeschrieben, um junge Leute für ihr soziales Handeln zu würdigen. Die Resonanz am Stand sei groß gewesen, berichteten die Delegierten. Die Veranstalter erhielten für ihr Projekt gestern selbst eine Auszeichnung: den Sonderpreis der Wilhelm-Dröscher-Stiftung. Ein Preis für einen Preis? Die Idee sei zur Nachahmung zu empfehlen, erklärten die Stifter. Und sie wurde mit 1000 Euro Preisgeld belohnt.
Nicht oft erhält das Ehrenamt, insbesondere das Leonberger, so viel Beachtung, wie in diesen Tagen beim Bundesparteitag der SPD in Berlin. Der SPD-Ortsverein Leonberg ist hier nämlich für den Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert mit seinem Projekt Jugendsozialpreis. Das hat der Ortsverein zum Anlass genommen, an die 10 000 Delegierten und Besucher, nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus vielen anderen Ländern dieser Welt, entscheiden zu lassen, welche Leonberger Jugendlichen nun mit dem zweiten Jugendsozialpreis ausgezeichnet werden. Nominiert sind diesmal die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Michael Höfingen-Gebersheim, die DLRG-Jugend und der Vorstand des Jugendtreffs Beatbaracke. "Einer dieser Bewerber liegt leicht in Führung, aber noch ist das Ergebnis offen", berichtete Karin Schuster aus Leonberg gestern vom Bundesparteitag. "Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Kurt Beck, Nils Schmid und Katja Mast haben bereits ihre Stimmen abgegeben", so Schuster.
Der SPD-Ortsverein sucht sozial engagierte Menschen - um sie mit dem Leonberger Jugendsozialpreis zu küren. Ausgewählt werden sollen die Bewerber von keinem geringeren Gremium als dem Bundesparteitag. Rund 5000 Genossen kommen Anfang Dezember in Berlin zusammen und deshalb ist nun Eile geboten. Wer junge Menschen oder eine Jugendgruppe kennt, die sich sozial in einem Projekt in Leonberg engagieren, der sollte sich schnellstens beim SPD-Ortsverein melden.
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