Gemeindenachrichten
Auszug aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Weil im Schönbuch,Nummer 19,Mittwoch den 12 Mai 2010.
Um 20.00 Uhr wurde die Sitzung im Turnerheim vor voll besetzten Zuschauerreihen fortgesetzt. Bürgermeister Wolfgang Lahl rekapitulierte zunächst die bisherige Entwicklung und berichtete, dass die Anfrage der Gemeinde an die Telekom über einen Verkauf des Grundstücks Forststraße 12 unbeantwortet blieb. Ein Gespräch mit dem Betreiber des neuen Funkmastes mit dem Ziel, auf einen anderen Standort auszuweichen, wurde geführt, war aber leider erfolglos. 02 beharrt auf seinen Planungen und ist nicht bereit, Alternativen zu prüfen. Daran änderte sich auch nichts nach der Übergabe der Unterschriften, die von der Bürgerinitiative gegen den Funkmast gesammelt wurden. Die Gemeinde war auch auf der politischen Ebene tätig und hat die Abgeordneten aus dem Bundestag und dem Landtag über den baurechtlichen Hintergrund informiert, der momentan eine Mitwirkung der betroffenen Kommunen verhindert.
Am Freitag den 5 Februar ab 20 Uhr findet in der Radsporthalle ein Kontra-Infoveranstaltung gegen den in der Forststraße in Weil im Schönbuch geplanten O² 10 Meter hohen Mobilfunkmasten statt.
Damit sich die Betroffenen sowie die Bürger von Weil im Schönbuch besser über die Sachlage informieren können, referiert Herr Gutbier von der IG Mobilfunk in Herrenberg und Umgebung e.V. über die Folgen und Auswirkungen des Mobilfunks. Es sind alle Interessierten und Bürger von Weil im Schönbuch dazu herzlichst eingeladen.
Böblinger/Sindelfingerzeitung-14.01.2010 - Von unserer Mitarbeiterin Claudia Barner.
Die Deutsche Funkturm GmbH will auf einem Zweckbau der Telekom in der Forststraße in Weil im Schönbuch eine zehn Meter hohe Funkstation installieren. Die Mitglieder des Bauausschusses(SPD Gemeinderätin Brigitte Weiler) würden das gern verhindern. Bei der Sitzung wurde jedoch deutlich – die Kommune hat nur wenig Einfluss auf die Entscheidung.

Verträge überprüfen. Das war und ist teilweise noch immer die Devise in vielen Kommunen. Genau unter die Lupe genommen werden Reinigungsverträge, die mit privaten Anbietern abgeschlossen wurden. Denn was früher vermeintlich günstig war, verstößt nach Meinung vieler inzwischen gegen das Gesetz. Und es drohen saftige Bußgelder. Aber das ist nicht alles: Aufgrund dieser Gesetzeslage wird die Eigenreinigung wieder attraktiv.
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