Presseecho
Schlossbergring: Viele Vorschläge und Ideen beim zweiten Treffen zur Zukunft des Stadtgebiets
Von Thomas Oberdorfer (SZ/BZ)
Fußgängerzonen in der Poststraße und am Unteren See oder ein Tempolimit: Bei einem zweiten Treffen zur Zukunft des Schlossbergrings hat die Böblinger SPD Ideen für einen interfraktionellen Antrag im Gemeinderat gesammelt.
„Wir haben den Impuls für dieses Thema gesetzt. Wir wollen überparteilich an einer Lösung arbeiten“, sagte Florian Wahl, Vorsitzender der Böblinger SPD-Gemeinderatsfraktion und Landtagsabgeordneter. Zum zweiten Treffen unter dem Titel „Quo vadis Schlossbergring?“ kamen gut 40 Personen, Händler und Dienstleister der Innenstadt ebenso wie Mitglieder der unterschiedlichen Gemeinderatsfraktionen, lediglich die CDU glänzte durch Abwesenheit. „Es ist schade, dass die CDU nicht vertreten war. Grundsätzlich zeigt sich aber, dass ein großes Interesse daran besteht, Leben in das Stadtzentrum zu bringen“, sagte Wahl.
Kreis-BB vom 04.05.2015
Felix Huber bleibt an der Spitze
Voll war es in der Geschäftsstelle der SPD, als die Jusos vom Kreisverband Böblingen zur Jahreshauptversammlung geladen hatten, um ihren neuen Vorstand zu wählen. Parteimitglieder im Alter von 16 bis 32 Jahren waren der Einladung gefolgt und bestätigten den bisherigen Vorsitzenden der Jusos, den 20-jährigen Felix Huber aus Döffingen, ein weiteres Jahr im Amt.
Huber „habe seine Mission noch nicht erfüllt“, sagte er in seiner Antrittsrede und freute sich umso mehr, diese mit Zielen wie der Gewinnung neuer Mitglieder und der weiteren stetigen Verbesserung der inhaltlichen Arbeit fortsetzen zu können. Zu seinen Stellvertretern wurden der 18 Jahre alte Paul Frank aus Herrenberg und der 20 Jahre alte Jan Sascha Hambach aus Renningen gewählt, die beide aktiv in ihren Ortsvereinen engagiert sind. Die Pressearbeit wird im kommenden Geschäftsjahr von der Holzgerlingerin Sandra Göke übernommen. Luca Lorenzetti, Dimi Jerchel und Felix Henn sind Beisitzer.
Landesausschuss-Deligierter wird Paul Frank. Auf der Landesdeligierten-Konferenz der jungen Sozialdemokraten aus ganz Baden-Württemberg werden Sandra Göke, Felix Huber, der ehemalige Vorsitzende und Vorstandsmitglied der Jusos Baden-Württemberg Robin Voss, sowie Kristina Sattler die Jusos aus dem Kreis Böblingen vertreten. Thematischer Schwerpunkt im kommenden Jahr werden unter anderem die Vorbereitung der Landtagswahl, eine Neumitgliederkampagne sowie die Flüchtlingspolitik sein. – z –
www.szbz.de
Kreis-BB vom 18.04.2015
Kreis Böblingen
Von Chefredakteur Jürgen Haar
Jasmina Hostert-Sijercic (Bild: z), die Büroleiterin und parlamentarische Mitarbeiterin des Böblinger Landtagsabgeordneten Florian Wahl, will SPD-Kreisvorsitzende werden. In einem Brief an die Mitglieder des SPD-Kreisverbands kündigt die 32-Jährige ihre Kandidatur für die Wahl am 20. Juni an.
Die Politikwissenschaftlerin schreibt sich drei Themen auf die Fahne: die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Chancengerechtigkeit und Kulturpolitik. Aufgrund ihrer eigenen Flüchtlings-Biografie sind ihr die Themen Asyl- und Integrationspolitik nicht nur ein Anliegen, sondern auch ihr Lebensthema, schreibt die Böblingerin in ihrem Brief .
Der SPD-Kreisverband Böblingen wurde nach dem Rücktritt von Felix Rapp im letzten Jahr kommissarisch von den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Manfred Ruckh und Norbert Gietz geführt.
Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 28.03.2015
Das Leitbild Herrenberg 2020 sieht im Handlungsfeld Soziales unter anderem die Aktualisierung und Fortschreibung des Seniorenberichtes sowie den Ausbau der ambulanten und stationären Betreuungs-und Pflegeangebote vor. In Umsetzung des Kreispflegeplanes könnte eine Grundsatzdiskussion über die Pflegestruktur in Herrenberg die Fortschreibung unseres Seniorenberichtes sehr erleichtern. Vor allem könnten Ziele, Aufgaben und Bedürfnisse für unsere Einwohner besser abgesteckt werden. Bevor neu gebaut und alles abgehakt wird, könnten wir klären, wie wir die vom Gesetzgeber geforderte örtliche Trägervielfalt der Pflegeeinrichtungen umsetzen, um eine konfessionelle Monostruktur und Monopolisierung zu vermeiden.
„Wohin gehst du?“ – Wohin geht nach der Neugestaltung der Unterstadt die städtebauliche Reise des Schloßbergrings und der Innenstadt? Erstes Treffen eines runden Tisches (Verwaltung, Gemeinderäte,Stadtplaner, Anlieger etc.) auf Einladung der SPD-Fraktion.
Kenner der Böblinger Innenstadtgeschichte sprechen von einer (fast) unendlichen Geschichte und können sich zumindest bis ins Jahr 1982 zurückerinnern mit Diskussionen um den Schloßbergring undden Marktplatz. In der Folgezeit wurden immer wieder Ideen (neu) geboren, wurden Pläne von Experten und engagierten Bürgergruppen vorgestellt.
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